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10.11.2007 17:29 Uhr

Hanseaten schlagen Energie Cottbus 3:2

Der F.C. Hansa hat sich im Tabellenkeller wieder etwas mehr Luft verschafft. Gegen den Tabellenletzten Energie Cottbus gelingt vor 20.000 Zuschauern in der DKB-Arena ein verdienter 3:2 (1:0) Erfolg.

 

Gegenüber der Partie in Bremen hat Rene Rydlewicz wieder auf der Bank Platz genommen, dafür steht Regis Dorn zum ersten Mal in dieser Saison in der Startelf. Damit sind die Hanseaten wieder etwas offensiver ausgerichtet als zuletzt, doch in der Anfangsphase überlassen sie die Initiative zunächst den Cottbusern. Torchancen können sich diese trotz optischer Überlegenheit allerdings nicht herausspielen, so dass sich das Spielgeschehen in der ersten Viertelstunde zumeist zwischen den Strafräumen abspielt. Und die Kopfbälle von Agali hüben (6.) wie Bassali drüben (13.) sind zu schlecht platziert.

 

Mit der ersten schön herausgespielten Torchance gehen die Hanseaten dann in Führung. Victor Agali spielt den Ball nach rechts in den Lauf von Enrico Kern, der per Flachschuss genau ins linke untere Eck trifft. Wenig später bieten sich den Gästen zwei Ausgleichschancen, doch Sörensen (22.) und Rost (34.) verziehen freistehend. Nach etwas mehr als einer halben Stunde schließlich ist Trainer Pagelsdorf dann gezwungen, seine Vierer-Abwehrkette umzubauen. Ausscheiden muss Tim Sebastian, der nach einem Schlag ins Genick über Gleichgewichtsstörungen klagt. Und da Diego wegen Zahnschmerzen nicht im Kader steht, betritt Amateur Assani Lukimya, dessen bisherige Bundesliga-Erfahrung sich auf vier Minuten in Wolfsburg beschränkt, erstmals den Rasen der DKB-Arena.

 

In der Schlussphase der ersten Halbzeit befinden sich die Hanseaten dann zumeist in der gegnerischen Hälfte. Allerdings köpf Agali eine Rathgeb-Flanke nur in die Arme von Torhüter Tremmel (35.) und Bülow trifft den Ball bei seinem Nachschuss aus dem Hintergrund nicht richtig (39.). Zudem wird das Festhalten von Cvitanovic im Strafraum gegen Langen nicht geahndet (43.). Und da Mitreski einen Agali-Schuss aus Nahdistanz vor der Torlinie rettet (45.+1), geht es mit der knappen 1:0 Führung der Hanseaten in die Kabinen.

 

Nach dem Seitenwechsel bemühen sich die Gäste um den Ausgleich und haben nach knapp einer Stunde Erfolg. Als es den Hanseaten nicht gelingt, das Leder aus der Gefahrenzone zu befördern, zieht da Silva ab und trifft zum 1:1. Doch während die Cottbuser noch feiern, schlägt der F.C. Hansa zurück. Kern setzt sich gegen zwei Abwehrspieler durch und lupft den Ball über den viel zu weit vor seinem Gehäuse postierten Tremmel zum 2:1 ins Netz.

 

Frischer Wind kommt auch mit der Einwechslung von Zafer Yelen ins Hansa-Spiel, der nicht nur mit einem 40-Meter-Freistoß, den Tremmel nur mit Mühe zur Ecke lenken kann (67.), für Aufsehen sorgt. Auch die Vorentscheidung leitet Yelen mit einer Flanke, die Rahn flach auf Enrico Kern weiterleitet, ein. Und der Hansa-Stürmer erzielt beim 3:1 aus rund zehn Metern Torentfernung seinen dritten Treffer im Spiel! Das anschließende Anrennen der Cottbuser scheint vergeblich, doch auch die Gegenstöße der Hanseaten sind nicht gefährlich genug. Da aber das zweite Cottbuser Tor, das Skela mit einem direkten Freistoß erzielt, erst in der Schlussminute fällt, gerät der Hansa-Sieg nicht mehr in Gefahr.

 

Torfolge: 1:0 Kern (18.), 1:1 da Silva (58.), 2:1 Kern (59.), 3:1 Kern (74.), 3:2 Skela (90.)

 

F.C. Hansa: Wächter – Langen, Sebastian (37. Lukimya), Orestes, Stein – Bülow (54. Yelen), Rathgeb – Dorn, Rahn (86. Pearce) – Kern, Agali

 

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