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15.03.2008 17:37 Uhr

Hanseaten spielten erneut nur unentschieden

Der F.C. Hansa bleibt in der Bundesliga zwar zum dritten Mal in Folge ungeschlagen, kann allerdings auch erneut nicht gewinnen. Das Heimspiel gegen Hertha BSC Berlin endet nach einem nicht anerkannten Kern-Treffer sowie einer ungenügenden Leistung in der zweiten Halbzeit nur 0:0 unentschieden.

 

Im Vergleich zum Auswärtsspiel in Duisburg ist die Mannschaft auf drei Positionen umgebaut worden. Dexter Langen kehrt nach Verletzungspause in die Viererkette zurück, so dass Kai Bülow den verletzten Stefan Beinlich im Mittelfeld ersetzen kann. Für den gesperrten Christian Rahn rückt der wieder genesene Enrico Kern in die Startelf, während Orestes von Beginn an für Gledson in der Innenverteidigung steht.

 

Die erste Großchance bietet sich Victor Agali, als er nach drei Minuten in den Strafraum eindringt und abzieht. Doch ein Abwehrbein fälscht den Ball zur Ecke ab. Die Anfangsviertelstunde bestimmen die Hanseaten klar, ohne sich aber weitere nennenswerte Einschussmöglichkeiten herausspielen zu können. Dafür wird es gefährlich, als die Gäste erstmals vor dem Hansa-Gehäuse auftauchen. Raffael kommt zum Schuss, doch Wächter kann parieren (15.).

 

Die nächsten Hansa-Chancen ergeben sich zumeist nach Standardsituationen. Einen flach getretenen Stein-Freistoß meistert Torhüter Drobny (17.), ein Orestes Schuss nach Rathgeb-Eckball wird erneut zur Ecke abgelenkt (19.) und den dann von Bartels herein geschlagenen Ball köpft Tim Sebastian knapp neben das Tor (20.). Auf der Gegenseite muss Wächter wieder eingreifen, als Okoronkwo aus spitzem Winkel auf das kurze Eck zielt (25.).

 

Pech für die Hanseaten, dass ein Kern-Treffer nach schönem Spielzug über mehrere Stationen wegen angeblicher Abseitsstellung nicht anerkannt wird (31.). Die weiteren Angriffsbemühungen bleiben dann wieder unbelohnt und als auch ein von Bülow mit dem Kopf verlängerter Stein-Freistoß von Drobny pariert wird (44.), geht es torlos in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel können die Hanseaten zunächst nicht an die gute erste Halbzeit anknüpfen. Das Zusammenspiel klappt nicht mehr so wie vor der Pause und die wenigen Schüsse, die auf das Hertha-Tor abgegeben werden, sind unplaciert oder nicht scharf genug. Doch auch die Berliner wissen aus ihren nun größeren Spielanteilen kaum Kapital zu schlagen.

 

Etwas besser ins Spiel finden die Hanseaten dann zwar wieder in der zweiten Hälfte der zweiten Halbzeit, doch Kern schießt aus 15 Metern freistehend weit über das Tor (67.) und Agalis Schuss wird erneut zur Ecke abgefälscht (71.). Großes Pech haben die Rostocker zudem, als Drobny einen Orestes-Kopfball nach Stein-Freistoß gerade noch um den Pfosten lenken kann (77.). Und als Schiedsrichter Gagelmann pünktlich auf die Sekunde abpfeift, steht fest, dass das Spiel auch diesmal keinen Sieger hat.

 

F.C. Hansa: Wächter – Langen, Sebastian, Orestes, Stein – Bülow, Rathgeb – Kern, Bartels – Menga (79. Shapourzadeh), Agali (79. Rydlewicz)

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