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08.12.2010 14:19 Uhr

Hanseaten unterstützen Projekt der Borwin-Schule

Der Rostocker Borwin-Schule ist in dieser Woche der Titel "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" verliehen worden. Diese Auszeichnung erhielt die kooperative Gesamtschule, an der Schüler von der 5. bis zur 12. Klasse lernen, für eine gleichnamige Kampagne, in dessen Rahmen auch mehrere Informationsveranstaltungen und Diskussionsrunden stattfanden. Doch auch nach der Verleihung des Titels setzt die Schule ihre Veranstaltungsreihe fort und hatte dazu auch den F.C. Hansa um Unterstützung gebeten. Der Rostocker Verein kam dieser Bitte gerne nach und so waren am Mittwoch mit dem auf der Karibik-Insel Martinique geborenen Franzosen Malick Bolivard und dem in Düsseldorf aufgewachsenen Deutsch-Ghanaer Mohammed Lartey zwei Hansa-Spieler zu Gast an der Borwin-Schule.
 
Mehr als 150 Schüler waren während der Mittagspause zu einer Diskussionsrunde in die Sporthalle gekommen und lauschten interessiert den beiden Spielern, als diese zunächst ihren persönlichen und auch sportlichen Werdegang schilderten. Jill und Katharina, zwei Schülerinnen der 10. Klasse, befragten anschließend die beiden dunkelhäutigen Spieler zu ihren Erfahrungen, die im Zusammenhang mit Rassismus gemacht wurden. Danach wurde die Diskussion eröffnet und alle anderen Schüler konnten den beiden Hansa-Spielern ebenfalls Fragen stellen. Dabei wurde natürlich auch der sportliche Aspekt und das aktuell gute Abschneiden des F.C. Hansa thematisiert.
 
Nach dem Ende der Diskussionsrunde begann dann die Jagd der Schüler nach den Unterschriften der beiden Spieler, die fleißig ihre zahlreich mitgebrachten Autogrammkarten signierten. Zum Abschluß ihres Schulbesuchs veranstalteten die beiden Hansa-Akteure in der Sporthalle dann noch eine kleine Trainingseinheit, an der aus jeder Klasse zwei Schüler teilnehmen durften, die damit für ihr besonderes soziales Engagement ausgezeichnet wurden.

 

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