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19.12.2011 14:00 Uhr

Hanseaten verabschieden sich mit Laufeinheit in den Weihnachtsurlaub

Am Montag nach dem unglücklichen 2:2 Unentschieden gegen Dynamo Dresden stand für die Zweitliga-Profis des F.C. Hansa die letzte Trainingseinheit des alten Jahres auf dem Programm. Für jene Akteure, die beim „Geisterspiel“ am Sonntag zum Einsatz gekommen waren, bildete sie zugleich das Auslaufen. „Diese Spieler sind etwas lockerer gelaufen, die anderen haben etwas mehr gemacht. Nach dem Ergebnis vom Sonntag hat die Mannschaft natürlich noch etwas Frust geschoben, da wollte ich sie nicht noch einmal auf den Trainingsplatz schicken, sondern mit einem Waldlauf für etwas Abwechslung sorgen. Dabei konnte auch ich die hiesige Laufstrecke kennen lernen“, erklärte Trainer Wolfgang Wolf, der selbst ein paar Runden drehte.

Auch die Weihnachtsfeier am Abend zuvor war zunächst noch geprägt vom unglücklichen Spielverlauf und der knapp verpassten Chance, auf einem Nichtabstiegsplatz zu überwintern. „Zu Anfang waren alle natürlich noch sehr geknickt. Aber das schöne Ambiente hat dann doch noch für eine weihnachtliche Stimmung gesorgt“, verriet Wolfgang Wolf, der seinen Spielern für die 15 Urlaubstage separate Trainingspläne mitgegeben hat: „Jeder hat sein Programm, das zum Teil auch unterschiedlich aussieht, mit auf den Weg bekommen. Einige Spieler, die körperlich noch zulegen müssen, sollen parallel dazu auch ein Kraftprogramm absolvieren.“

Jene Spieler des Hansa-Kaders, die der neue Chef-Coach bislang noch gar nicht auf dem Trainingsplatz erlebte, die aber am 4. Januar wieder ins Mannschaftstraining einsteigen sollen, werden sogar ein deutlich umfangreicheres Programm absolvieren müssen als der Rest der Mannschaft. Dies betrifft insbesondere Mohammed Lartey, der zuletzt sechs Wochen lang nicht trainieren konnte und nun mit täglichen Laufeinheiten seinen Trainingsrückstand aufholen muss. Und auch Kevin Pannewitz hat die Aufgabe, sich zum Trainingsauftakt am ersten Mittwoch des neuen Jahres in ordentlicher Verfassung zu präsentieren: „Ich habe mit ihm bei einem Kaffee zusammengesessen und hatte den Eindruck, dass er mich verstanden hat“, so Trainer Wolfgang Wolf: „Nun hoffe ich auch, dass er sich an die Vorgaben halten wird.“
Bevor am ersten Februar-Wochenende die Zweitliga-Punktspiele fortgesetzt werden, steht eine viereinhalbwöchige Vorbereitungsphase auf dem Programm, in die ein einwöchiges Trainingslager in Spanien eingebettet ist.
Dort sollen die Grundlagen für eine deutlich bessere Rückrunde gelegt werden. „Neues Jahr, neues Glück“, hofft Wolfgang Wolf, dessen Mannschaft sich am 4. Januar wieder in Rostock zusammenfinden und zunächst einen Laktattest absolvieren wird. Fest terminiert sind neben dem Testspiel zuhause gegen Werder Bremen (17. Januar, 18.00 Uhr) auch die ersten beiden Meisterschaftsspiele im neuen Jahr. Am 5. Februar (13.30Uhr) müssen die Hanseaten beim VfL Bochum antreten, bevor sie am 12. Februar (13.30 Uhr) den MSV Duisburg empfangen.

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