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02.05.2007 10:16 Uhr

Hanseaten weiterhin mit bester Ausgangsposition

Während der Karlsruher SC am vergangenen Wochenende den Sprung in die Eliteklasse auch theoretisch klar machen konnte, dürfen sich maximal noch sechs weitere Mannschaften mehr oder weniger große Hoffnungen auf die restlichen beiden Aufstiegsplätze machen.

Die beste Ausgangsposition haben als Tabellenzweiter weiterhin die Hanseaten, auch wenn der Vorsprung auf Rang 4 erstmals seit dem sechsten Spieltag wieder weniger als vier Punkte beträgt. Das bedeutet, wenn die Mannschaft aus eigener Kraft den Aufstieg realisieren will, muss sie die restlichen drei Saisonspiele gewinnen. Immerhin liegen mit jeweils zwei Zählern Rückstand auf den FC Hansa gleich drei Verfolger in Lauerstellung. Neben dem MSV Duisburg, der über das beste Torverhältnis dieses Trios verfügt, gehören dazu mit der SpVgg Greuther Fürth und dem SC Freiburg auch die beiden mit Abstand besten Rückrundenteams. Theoretische Aufstiegschancen haben bei vier bzw. sechs Punkten Rückstand auf Rang 3 auch noch der Tabellensechste 1.FC Kaiserslautern und der Siebente FC Augsburg.

 

Wie seine fünf direkten Verfolger genießt auch der FC Hansa an den ausstehenden drei Spieltagen zweimal Heimrecht und muss nur noch einmal auswärts antreten. Demzufolge gibt es auch keine direkten Duelle mehr, in denen sich die Verfolger untereinander die Punkte wegnehmen könnten. Ein Ausrutscher könnte bereits das Ende aller Aufstiegshoffnungen bedeuten. Die Leistungskurve mit nur vier Siegen aus den bisherigen 14 Spielen der zweiten Halbserie, die lediglich Rang 9 der Rückrundentabelle bedeutet, muss der FC Hansa also schleunigst wieder nach oben ausrichten.

 

Bestwerte der Liga verzeichnen die Hanseaten weiterhin bei der Anzahl der Gegentore (25) sowie der Niederlagen (3). Als großes Handicap erweist sich allerdings der Rekordwert an Unentschieden (14), die viele wichtige Punkte kosteten. Und nur 14 erzielte Tore bedeuten sogar den drittschwächsten Angriff der Rückrunde! Die Mannschaft von Frank Pagelsdorf weiß also, wo der Schuh drückt. Deshalb hofft Tim Sebastian am kommenden Sonntag (14 Uhr im Ostseestadion) gegen TuS Koblenz auch „auf ein frühes Tor, damit wir uns vielleicht in einen Rausch spielen können." Und Maik Wagefeld fordert: „Wir müssen jetzt noch einmal alle Kräfte bündeln, um die nötigen Punkte für den Aufstieg einzufahren."

 

Auch die Verantwortlichen des Vereins hoffen, dass die laufende Saison, in der der FC Hansa seit dem vierten Spieltag ununterbrochen einen Aufstiegsrang belegt, einen erfolgreichen Abschluss findet. „Ich wünsche mir, dass sich unsere Mannschaft wieder auf ihre wahre sportliche Leistungsfähigkeit besinnt. Die Chance, auch am Ende der Saison noch auf einem Aufstiegsrang zu stehen, darf nicht leichtfertig vergeben werden. Wir wollen und werden gemeinsam unsere Kogge trotz aller Stürme weiter auf geradem Kurs halten", erklärt der Vorsitzende des Aufsichtsrates, Prof. Dr. Horst Klinkmann.

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