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12.03.2008 08:40 Uhr

Heimbilanz gegen Hertha BSC aufbessern

Zu den drei aktuellen Bundesligisten, gegen die der F.C. Hansa eine negative Heimbilanz hat, gehört auch die Mannschaft von Hertha BSC Berlin, die am kommenden Sonnabend um 15.30 Uhr ihre Visitenkarte in der DKB-Arena abgibt. Vier Heimsiegen stehen fünf Niederlagen gegenüber, zweimal trennte man sich im Ostseestadion unentschieden.

 

Das sah in den ersten Begegnungen zwischen F.C. Hansa und Hertha BSC, die von 1992 bis 1995 im Rahmen der 2.Bundesliga ausgetragen wurden, noch ganz anders aus: In diesem Zeitraum gelangen nämlich nicht nur zwei Auswärtssiege im Berliner Olympiastadion – auch in allen drei Zweitliga-Heimspielen blieben die Hanseaten unbesiegt. Am 15. August 1992 sorgten Jens Wahl (28.) und Slawomir Chalaskiewicz (38.) für eine 2:0 Pausenführung, die Zernicke (52.) nur noch auf 2:1 verkürzen konnte. Gut ein Jahr später, am 4. September 1993, führten die Rostocker durch einen Doppelschlag von Olaf Bodden (10., 20.) beim Seitenwechsel erneut mit 2:0, doch diesmal sorgten zwei Treffer von Gries (60., 70.) noch für den Ausgleich und somit den vorerst einzigen Auswärtspunkt der Berliner. Als Hertha BSC am 18. Februar 1995 nämlich durch Lünsmann (14.) einmal zur Pause führte, drehte der F.C. Hansa durch Stefan Beinlich (48.) und Steffen Baumgart (53.) den Spieß noch um, gewann die Partie mit 2:1 Toren. Und stieg am Saisonende dann auch auf.

 

So trafen beide Mannschaften erst wieder in der Saison 1997/98 aufeinander, wobei den Hanseaten gleich im ersten Erstliga-Duell der bislang höchste Sieg über Hertha BSC gelang. Timo Lange (11.), Slawomir Majak (43.), Marco Zallmann (62.) und Igor Pamic (89.) hießen die Torschützen am 20. September 1997 im voll besetzten Ostseestadion, wo niemand ahnte, dass dies für lange Zeit der letzte Sieg über Hertha BSC bleiben sollte. Zählt man die Auswärtsspiele hinzu, konnte 14x in Folge nicht gegen die Berliner gewonnen werden. Von den sechs Heimspielen in diesem Zeitraum wurden sogar fünf verloren, obwohl dabei insgesamt nur acht Gegentore kassiert wurden. Doch leider hatten die Hanseaten nur zwei eigene Treffer entgegenzusetzen: Jener von Yasser Radwan zum 1:2 (89.) am 27. November 1998 war lediglich Ergebniskosmetik, während der verwandelte Foulelfmeter von Rene Rydlewicz (67.) am 24. November 2001 immerhin einen Punkt bedeutete, nachdem ausgerechnet Ex-Hanseat Marko Rehmer (82.) noch der Ausgleichstreffer gelang.

 

Die Negativserie endete erst, als es in der Saison 2004/05 für den Klassenerhalt praktisch schon zu spät war. Zumal der 2:1 Sieg durch Tim Sebastian (45.) und Jari Litmanen (70.) – bei einem Gegentor Bastürks (73.) – am 30. April 2005 den Fünf-Punkte Rückstand zum rettenden Ufer nicht verringern konnte. Immerhin aber war der Anfang gemacht für eine neue positive Serie gegen Hertha BSC, die am kommenden Sonnabend ausgebaut werden könnte. Ein voller Erfolg würde den dritten aufeinander folgenden Sieg über Hertha BSC bedeuten, nachdem den Hanseaten im Hinspiel ihr bislang einziger Auswärtssieg der laufenden Saison gelungen war. Die letzte Niederlage überhaupt gegen Hertha BSC datiert vom 25. Oktober 2003. Zwischen 2004 und 2007 gab es zwei Hansa-Siege und zwei Unentschieden – so schlecht ist die jüngere Bilanz aus Rostocker Sicht also nun auch wieder nicht...

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