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06.10.2008 10:27 Uhr

Heimniederlage trotz Sturmlauf der Hansa-Reserve

Zum dritten Mal hintereinander fielen in einer Regionalliga-Begegnung der zweiten Mannschaft des F.C. Hansa vier Auswärtstore. Nach der 0:4 Heimniederlage gegen den Chemnitzer FC sowie dem 4:0 Auswärtssieg beim FC Sachsen Leipzig verlor die Hansa-Reserve am Sonnabend vor 210 Zuschauern in der DKB-Arena mit 1:4 gegen Hannover 96 II.

„Das ist natürlich eine schmerzliche Geschichte, denn wir haben erneut sehr viel investiert, uns auch diesmal wieder jede Menge Tormöglichkeiten erarbeitet. Doch leider sind wir durch einen katastrophalen Fehler schon frühzeitig in Rückstand geraten“, ärgerte sich Hansa-Trainer Thomas Finck darüber, dass seine Akteure vor dem 0:1 auf einen Freistoßpfiff warteten und nicht schnell genug reagierten, als der Schiedsrichter auf Vorteil für die Gäste entschied. So konnte Proschwitz einen 18-Meter-Schuss seelenruhig ins rechte untere Eck platzieren. Und als die jungen Hanseaten diesen Schock noch nicht verdaut hatten, legten die Niedersachsen den zweiten Treffer nach. Eine Moslehe-Ecke nutzte Ibelherr per Kopf.

„Wirklich positiv war, wie die Mannschaft nach dem 0:2 wieder ins Spiel zurückgefunden hat“, hob Thomas Finck die Moral seiner Mannschaft hervor. Eine gefährliche Eingabe von Tom Buschke hätte fast zu einem Eigentor geführt (27.), ein Schuss von Ex-Nationalspieler Christian Rahn, der erstmals im Reserveteam zum Einsatz kam, wurde abgeblockt (28.). Diese Doppel-Chance war das Signal zu einem Sturmlauf der Hanseaten, doch Kocer (30.) und Tüting (41.) konnten selbst die besten Möglichkeiten nicht verwerten.

Auch nach der Pause dauerte es noch eine Viertelstunde, bis endlich der erlösende Anschlusstreffer fiel. Eine Kocer-Flanke köpfte der zur Pause eingewechselte Henry Haufe aus Nahdistanz ein. Und selbst nach der Gelb-Roten Karte gegen Steffen Schrod boten sich den Rostockern in Unterzahl noch sehr gute Ausgleichschancen. Guido Kocer scheiterte knapp (70.), ein Haufe-Kopfball wurde auf der Torlinie abgewehrt und der Nachschuss von Rahn ging nur an den Pfosten (71.).

Praktisch im Gegenstoß sorgten die Hannoveraner dann für die Vorentscheidung und stellten mit einem weiteren Konter den Endstand her. „Wenn man sieht, wie clever Hannover hier die Tore gemacht hat, war der Sieg sicherlich nicht unverdient. Aber er ist viel zu hoch ausgefallen“, resümierte Hansa-Trainer Finck.

Torfolge: 0:1 Proschwitz (15.), 0:2 Ibelherr (19.), 1:2 Haufe (61.), 1:3 Moslehe (72.), 1:4 Schmiedebach (82.)

Hansa II: Kerner - Schrod (68. G/R), Freitag (46. Haufe), Mendy, Rahn - Pett, Buschke - Jänicke (85. Pittwehn), Tüting, R.Lange (72. Becker) - Kocer

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