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20.09.2012 12:17 Uhr

Heimpremiere für Trainer Marc Fascher (mit Video)

Nach den beiden erfolgreichen Auftritten in Güstrow (5:0) und Heidenheim (2:1), durch den sich die Hanseaten für die nächste Pokalrunde qualifizieren sowie den ersten Drittliga-Auswärtssieg einfahren konnten, steht für den neuen Hansa-Trainer Marc Fascher noch einmal eine Premiere ins Haus. Zum ersten Mal wird der 44-jährige Fußball-Lehrer eine Mannschaft auf den Rasen der DKB-Arena schicken: „Ich freue mich natürlich riesig auf das erste Spiel im eigenen Stadion. Aber besonders aufgeregt bin ich deshalb nicht. Die Anspannung wird nicht anders sein als in Heidenheim“, erklärt der Hansa-Coach.

Nicht zuletzt auch wegen der drei Punkte aus Heidenheim darf Marc Fascher bei seiner Heimpremiere auf eine stattliche Kulisse hoffen. Nachdem zuletzt gegen den SV Wehen Wiesbaden nur noch 6.300 Fans die Stadiontore passierten, werden am kommenden Sonnabend bis zu 12.000 Zuschauer erwartet. Zudem steht eine im doppelten Sinne interessante Partie ins Haus. Zum einen handelt es sich um die insgesamt 56. Auflage eines Traditionsduells, auf das die Zuschauer zuletzt mehr als zwei Jahrzehnte warten mussten. Und zum anderen sind beide Mannschaften nur durch einen Punkt voneinander getrennt. Mit einem Heimsieg könnten die Hanseaten den direkten Kontrahenten also überflügeln.

Mit den auswärts noch unbesiegten Hallensern wartet aber ein schwer zu bespielender Kontrahent auf die Hanseaten: „Die Mannschaft ist unheimlich kompakt und gut organisiert, was man ja auch schon an den wenigen Gegentoren sieht. Vorne fehlt bei Halle zwar ein wenig die Durchschlagskraft, aber es gibt auch ein paar gute Leute in der Offensive, die Spiele entscheiden können.“ Der Hansa-Trainer rechnet mit einer knappen Angelegenheit: „Das kann auf jeden Fall auch ein Geduldsspiel werden. Wir müssen cool bleiben und auf unsere Chance warten.

Da vom aktuellen Kader wohl nur Patrick Wolf (Trainingsrückstand) ausfällt, könnte am Sonnabend die gleiche Elf auflaufen wie in Heidenheim. „Ein, zwei Veränderungen halte ich mir zwar offen, aber es gibt keinen Anlass, große Veränderungen vorzunehmen.“ Trotz des Auswärtssieges beim entthronten Spitzenreiter warnt Marc Fascher aber vor überhöhten Erwartungen: „Die Tendenz ist zwar positiv, aber wir sind noch nicht über den Berg.“
Da die Behörden die Begegnung mit dem Halleschen FC als Spiel mit erhöhtem Risiko eingestuft haben, wird es verstärkte Einlasskontrollen geben. Es wird um rechtzeitige Anreise gebeten, die Stadiontore öffnen um 12.30 Uhr und damit eineinhalb Stunden vor dem Anpfiff. Zudem werden auf der Osttribüne und im Gästeblock keine alkoholhaltigen Getränke ausgeschenkt. Eine Gästekasse wird es am Spieltag nicht mehr geben, die Stadionkassen an der Kopernikusstraße sind hingegen ab 10 Uhr geöffnet

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