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14.04.2009 15:04 Uhr

Heimspiel-Premiere gegen Rot-Weiß Oberhausen

Vor dem Hinspiel der laufenden Saison, in dem der F.C. Hansa erstmals in seiner Vereinsgeschichte auf Rot-Weiß Oberhausen traf, sah die Zweitliga-Tabelle noch etwas anders aus. Während die Hanseaten mit einer ausgeglichenen Bilanz von drei Siegen, vier Remis und drei Niederlagen auf Platz 10 rangierten, belegten die Rot-Weißen vom Niederrhein nach sieben Niederlagen an den ersten zehn Spieltagen nur Relegationsrang 16.

Das direkte Aufeinandertreffen am 11. Spieltag in Oberhausen, das die Gastgeber durch das goldene Tor von Julian Lüttmann aus der 71. Spielminute mit 1:0 gewinnen konnten, leitete dann allerdings eine Verschiebung der Kräfteverhältnisse ein. Bereits eine Woche später hatten die Oberhausener den F.C. Hansa in der Tabelle überholt und nach ihrem 2:1 Auswärtssieg in Augsburg am 24. Spieltag dann sogar schon 14 Punkte mehr auf dem Konto als die Rostocker!

Nach den beiden folgenden Unentschieden gegen den VfL Osnabrück (0:0) und beim 1.FC Kaiserslautern (1:1) erhöhte RWO sein Konto auf 36 Punkte und dürfte sich mittlerweile wohl kaum noch große Sorgen um den Klassenerhalt machen. Selbst nach der 0:3 Niederlage gegen den 1.FC Nürnberg am vergangenen Spieltag beträgt der Vorsprung der Rheinländer auf den Relegationsrang, den mittlerweile wieder der F.C. Hansa einnimmt, noch stattliche neun Punkte.

Wenn die Oberhausener am kommenden Freitag erstmals überhaupt in Rostock gastieren, müssen sie in jedem Fall auf Mittelfeldspieler Tim Kruse verzichten, der gegen Nürnberg seine fünfte Gelbe Karte sah und daraufhin für ein Spiel gesperrt ist. Ohne einen ausgesprochenen Goalgetter kommen sie auch, denn wie beim F.C. Hansa verteilt man das Tore schießen auf mehrere Schultern. Hinzu kommt, dass RWO trotz des aktuell neunten Tabellenplatzes zu den angriffschwächsten Teams der 2.Bundesliga zählen. Nur der SV Wehen Wiesbaden (25) und der FC Ingolstadt (28) haben weniger Tore erzielt als Oberhausen (29). Die Hanseaten dagegen trafen schon 37mal ins gegnerische Gehäuse. Bleibt zu hoffen, dass sie auch am kommenden Freitag im direkten Duell mit Rot-Weiß Oberhausen mindestens einen Treffer mehr markieren können.


 

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