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20.11.2008 08:52 Uhr

Höhenflug der Löwen vorerst beendet?

Nach einer miserablen Rückrunde im Frühjahr 2008 beendete der TSV 1860 München die vergangene Saison nur auf dem elften Tabellenplatz der 2.Bundesliga. Eigentlich zu wenig für die sportliche Nummer 2 der bayrischen Landeshauptstadt, die in ihrer Heimat weiterhin sehr hohe Sympathie-Werte genießt und ihre große Fangemeinde in der Isar-Metropole künftig auch wieder mit erstklassigem Fußball verwöhnen will. Um in der aktuellen Saison wieder um den Aufstieg mitspielen zu können, wurde deshalb neben dem Bundesliga-erfahrenen Franzosen Matthieu Beda vom 1.FC Kaiserslautern auch ein ehemaliger Publikumsliebling zu den Löwen zurückgeholt. Ex-Nationalspieler Benjamin Lauth, der nach 12 Jahren im 1860-Trikot nach dem Bundesliga-Abstieg 2004 in Richtung Hamburger SV abwanderte und anschließend auch noch beim VfB Stuttgart und Hannover 96 unter Vertrag stand, soll mit seinen Toren nun wieder dazu beitragen, dass für die Münchner die Eliteklasse erneut in Reichweite kommt.

Mit acht Punkten Rückstand zum Relegationsplatz 3 ist der TSV 1860 von diesem Ziel aber schon wieder relativ weit entfernt. Zwar ist man aktuell Tabellenachter, hat allerdings auch nur drei Punkte mehr auf dem Konto als der F.C. Hansa, bei dem es am kommenden Montag anzutreten gilt. Immerhin stehen die Münchner aber schon bedeutend besser da als nach ihrem misslungenen Saisonstart. Nach drei Spieltagen waren sie noch die einzige Mannschaft ohne Punktgewinn und nach dem scheinbar erlösenden 2:0 Heimsieg über den MSV Duisburg wurde dann am fünften Spieltag mit dem 0:1 beim FC St.Pauli sogar schon die vierte Saisonniederlage kassiert.

Dann allerdings starteten die Sechziger eine kleine Erfolgsserie mit sechs Spielen ohne Niederlage, darunter vier Siegen in Folge, und katapultierten sich vom Tabellenende bis auf den sechsten Tabellenplatz! Doch plötzlich versagten der Mannschaft von Trainer Marco Kurz vor dem gegnerischen Tor wieder die Nerven, seit knapp fünf Stunden hat sie nun schon wieder keinen Treffer mehr erzielen können. Während man das 0:0 beim 1.FC Kaiserslautern noch als Erfolg bewerten konnte, zumal man den Pfälzern damit die bislang einzigen Punktverluste auf dem heimischen Betzenberg bescherte, sorgte die anschließende Ladehemmung in der Münchner Allianz-Arena für das Ende der Erfolgsserie. Innerhalb von fünf Tagen wurden die beiden Heimspiele gegen Rot-Weiß Oberhausen und FC Augsburg jeweils mit 0:1 verloren und damit der zwischenzeitliche Höhenflug wieder gestoppt. Bleibt aus Rostocker Sicht zu hoffen, dass nun auch die Auswärtsserie des TSV 1860 reißt. Seit dem 0:1 am 19. September auf St.Pauli – und damit immerhin schon zwei Monate lang – haben die Löwen auswärts kein Gegentor mehr kassiert! Kein Wunder also auch, dass sie mit nur elf Gegentoren in 13 Spielen die beste Abwehr der 2.Bundesliga stellen. Ein echtes Bollwerk, das der F.C. Hansa im bevorstehenden Heimspiel gegen die Löwen zu knacken hat.

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