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03.05.2008 17:32 Uhr

1:3 Heimniederlage gegen den HSV

Für den F.C. Hansa wird die Luft im Abstiegskampf immer dünner. Auch das Heimspiel gegen den Hamburger SV ist mit 1:3 verloren worden.

Während die Hanseaten nervös beginnen, haben die Gäste in den ersten fünf Minuten optische Vorteile, ohne allerdings direkte Torgefahr ausstrahlen zu können. Als dann die Rostocker, bei denen Bartels für Shapourzadeh in die Startelf gerückt war, erstmals vor das HSV-Tor kommen, brennt es dort gleich lichterloh. Zunächst scheitert Cetkovic aus Nahdistanz per Kopf, dann wird eine Hähnge-Hereingabe abgewehrt und schließlich Rathgeb gefoult. Den Freistoß, den er selbst tritt, kann Torhüter Rost gerade noch so aus dem Dreiangel holen (7.). Pech auch für die Hanseaten, dass der HSV-Keeper Gledsons Aufsetzer-Kopfball nach Bartels-Ecke gerade noch mit einer Hand über die Latte lenken kann (9.).

Effektiver im Ausnutzen ihrer Torchancen präsentieren sich anschließend die Hamburger. Nach einem Guerrero-Querpass genau in den Lauf von Olic fällt per Flachschuss ins rechte untere Eck das 0:1. Und nachdem Hähnge auf der Gegenseite per Kopf an Rost gescheitert ist (21.), steht es bald sogar 0:2. Nach einer Olic-Flanke trifft van der Vaart per Seitfallzieher den linken Pfosten und von dort prallt der Ball ins Netz.

Die Bemühungen im Spiel nach vorne sind trotz dieses doppelten Schocks weiterhin erkennbar, doch den Hanseaten will kaum noch etwas gelingen. Mehrfach fehlt auch nur der letzte erfolgreiche Pass wie beispielsweise in der 36. Spielminute, als Cetkovic nach einem Sololauf den Ball in den Lauf von Hähnge spielen will, dabei aber dessen Hacken trifft. So bleibt es beim 0:2 zur Pause.

Während Gledson und Bülow in der Kabine bleiben, schickt Trainer Frank Pagelsdorf mit Lukimya und Shapourzadeh zwei frische Kräfte auf den Rasen. Doch auch die nominell nun noch offensiver ausgerichtete Formation kann keine Wende mehr herbeiführen. Im Gegenteil: Als wenig später gar das 0:3 fällt, nimmt die Verunsicherung der Hanseaten noch zu. Einfache Bälle verspringen, Pässe kommen kaum noch an. Der erste Torschuss der zweiten Halbzeit wird von Enrico Kern abgegeben, allerdings noch von einem Abwehrbein zur Ecke abgefälscht (58.). Auf der anderen Seite müssen die Hanseaten sogar froh sein, dass de Jong freistehend vor dem Tor scheitert (62.). Danach plätschert die Partie nur noch vor sich hin, die Hanseaten scheinen den Glauben an eine Wende verloren zu haben und die Hamburger tun nicht mehr als notwendig. Kein Wunder, dass der Ehrentreffer aus einer missglückten Abwehraktion von HSV-Verteidiger Mathijsen resultiert. Immerhin: Ein kleines Aufbäumen ist danach noch einmal zu erkennen, doch ein eigener Treffer will den Hanseaten nicht mehr gelingen.

Torfolge: 0:1 Olic (18.), 0:2 van der Vaart (27.), 0:3 Olic (51.), 1:3 Mathijsen (76., Eigentor)

F.C. Hansa: Hahnel – Sebastian, Orestes, Gledson (46. Lukimya), Stein – Bülow (46. Shapourzadeh), Rathgeb – Kern, Cetkovic (67. Yelen) – Bartels, Hähnge

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