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30.01.2006 17:10 Uhr

3:1 Revanche gegen die Löwen

Der FC Hansa hält weiterhin Kurs in Richtung der Aufstiegsränge. Zum dritten Mal in Folge gewannen die Rostocker ein Punktspiel mit 3:1 Toren, nachdem auch der TSV 1860 München im Ostseestadion hochverdient mit diesem Ergebnis bezwungen wurde.

Die im Vergleich zur Vorwoche in unveränderter Aufstellung angetretenen Hanseaten haben in der siebenten Spielminute die erste gute Torchance. Nach schönem Direktspiel über Hansen und Rydlewicz scheitert Marcel Schied jedoch aus halbrechter Position. Auf der Gegenseite muss Mathias Schober sein ganzes Können aufbieten, um einen Agostiono-Kopfball abzuwehren und auch den Reisinger-Nachschuss zu parieren (18.). Vier Minuten später haben die rund 13.000 Zuschauer dann Grund zum Jubeln, denn eine Co-Produktion der beiden Neuzugänge sorgt für die Führung der Hanseaten. Eine Kopfball-Ablage von Tobias Rathgeb landet bei Enrico Kern, der sich den Ball noch einmal vorlegt und ihn dann aus 22 Metern Entfernung unter die Latte schießt.

Eine sehr gute Chance, die Führung auszubauen, hat erneut Marcel Schied (39.). Seinen ersten Versuch kann Torhüter Ochs abwehren und als der Hansa-Stürmer zum Nachschuss ansetzen will, wird er unfair von den Beinen geholt. Doch der Elfmeterpfiff von Schiedsrichter Markus Schmidt bleibt aus. So haben die Gäste vor der Pause noch eine Ausgleichschance, aber der am linken Pfostebn freistehende Reisinger drischt das Leder über den Kasten von Mathias Schober (42.).

Gut zwei Minuten nach Wiederbeginn kommt Kai Bülow nach einer Hansen-Ecke zum Kopfball, verfehlt das Tor aber knapp. Ein abgewehrter Hansen-Freistoß landet bei Gledson und dessen Nachschuss streicht nur um Zentimeter am rechten Pfosten vorbei (57.). Und nach einer Standardsituation fällt dann das 2:0. Ein Eckball von Rene Rydlewicz landet bei Marcel Schied, der nicht lange fackelt, bevor er das Leder unter die Latte knallt.

Als die Münchner ihre Offensivbemühungen verstärken müssen, führt ein Konterzug zur Vorentscheidung. Der eingewechselte Rade Prica tankt sich bis zur Grundlinie durch und flankt nach innen, wo Rene Rydlewicz den Ball volley ins lange Eck schießt. Einziger Wermutstropfen der zweiten Halbzeit. In allerletzter Sekunde setzt ein Hofmann-Schuss vor Schober auf und springt dann ins Tor.

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