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21.04.2008 10:52 Uhr

5:1 gegen LFC: Clemens Lange trifft in Ludwigsfelde doppelt!

Erfolgreiche Dienstreise der Amateure in der 4. Liga. Aus Ludwigsfelde kamen die Schützlinge von Trainer Thomas Finck mit einem 5:1-Auswärtssieg über den LFC zurück an die Küste. Während Simon Tüting im 21. Oberliga-Spiel mit einem Doppelpack seine Saisontore 9 und 10 erzielte, baute Clemens Lange in nur 18 Spielen mit zwei Treffern sein Konto auf neun Toren aus. Das fünfte Tor erzielte Tobias Jänicke.

Nach dem Spiel sprachen wir mit Clemens Lange.

Clemens, war das Spiel so eindeutig, wie es das 5:1 aussagt?

Clemens Lange: Es war noch eindeutiger, weil Simon noch drei Chancen und ich zwei Möglichkeiten hatte. Wir hätten also sogar höher gewinnen müssen. Aber wichtig war natürlich, dass wir überhaupt gewonnen haben.

Ihr wollt unbedingt nächstes Jahr in der neuen Regionalliga dabei sein, müsst dafür mindestens Dritter werden oder den Weg als Vierter über die Relegation schaffen. Wie seht ihr eure Chancen?

Clemens Lange: Wir haben von den Ansetzungen die scheinbar leichten Gegner am Anfang und die harten Brocken mit der Konkurrenz zum Ende hin. Wir müssen also jetzt punkten, um uns eine gute Ausgangsposition zu verschaffen.

Momentan ist die Tabelle für Hansa ja etwas schief? 

Clemens Lange: Stimmt. Momentan liegen wir mit zwei Spielen im Rückstand, weil das ausgefallene Spiel gegen Schöneiche, das mit drei Punkten für uns gewertet werden soll, sowie das ausgefallene Spiel gegen Yesilyurt noch nicht greifen.

Jetzt müsst ihr am Wochenende gegen den BAK ran? 

Clemens Lange: Genau. Auch da zählen wieder nur drei Punkte. Das wird aber schwerer als gesagt, denn die stehen wahrscheinlich tief drin und wollen lange ein 0:0 halten. Da müssen wir also wieder ranklotzen, um den Riegel zu brechen und unsere Punkte zu machen.

Es scheint, Sie haben in der Rückrunde zu alter Stärke wie im ersten Männerjahr zurück gefunden?

Clemens Lange: Na ja, damals hatte ich 13 Treffer. Nun sind es neun. Tatsache ist, ich fühle mich gut, haben meine Form stabilisiert.

Sie waren ein Jahr in St. Pauli, haben 13 Regionalliga- und 6 Oberliga-Spiele (2 Tore) gemacht. War der Ausflug nach Hamburg ein Flop für Sie?

Clemens Lange: Sportlich lief es nicht so, wie ich es selbst gehofft habe. Aber ich habe von Bundesliga-Spielern wie Meggle, Scharping, Bruns und Reus trotzdem auch viel gelernt, habe mich entwickelt und will meine Erfahrung hier weitergeben. Ich weiß, ich muss hier als älterer Spieler jungen Leuten wie Guido Kocer, Tobias Jänicke oder Tom Buschke helfen. Das versuche ich.

Sie arbeiten neben Ihrem Job als Torjäger. Was machen Sie genau?

Clemens Lange: Nach meinem Zivildienst bin ich noch beim DRK tätig.

Ihr Vertrag läuft im Sommer aus. Wie geht es weiter? 

Clemens Lange: Darüber wird in den nächsten Wochen zu entscheiden sein. Mehr gibt es da wirklich noch nicht zusagen.

 


 

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