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06.06.2012 19:55 Uhr

700 Bundesliga-Spiele in 20 Jahren: Hansa bleibt die Nummer 1 im Osten

In den gut zwei Jahrzehnten nach der Vereinigung der beiden deutschen Fußballverbände konnten sich insgesamt 13 Vereine aus dem Gebiet des ehemaligen DFV für eine der beiden Profi-Ligen qualifizieren. Zu ihnen gehören mit BSV Stahl Brandenburg, Hallescher FC und SV Babelsberg 03 allerdings auch drei Vereine, die nach nur einer Saison in der 2. Bundesliga direkt wieder absteigen mussten, während der FC Rot-Weiß Erfurt dort zweimal ein einjähriges Gastspiel gab.

Sechs weitere Vereine können bislang auf bis zu sieben Jahre im Profi-Fußball verweisen, was einem Drittel der bislang 21 gesamtdeutschen Spielzeiten entspricht. Doch auch von ihnen gelang nur Dynamo Dresden und dem VfB Leipzig der Aufstieg ins Bundesliga-Oberhaus. Während die Leipziger sofort wieder absteigen mussten, gab es in Dresden immerhin vier Jahre erstklassigen Fußball zu sehen. Nur bis in die 2. Bundesliga schaffte es zwar der FC Carl Zeiss Jena, dies allerdings acht Jahre lang. Damit haben die Thüringer insgesamt 286 Meisterschaftsspiele im Profibereich absolviert und rangieren auf Platz 3 dieser Rangliste.

Lediglich zwei Mannschaften ist es gelungen, mehr als 500 Spiele in den beiden Bundesligen zu bestreiten. Der FC Energie Cottbus absolvierte 510 Begegnungen in 15 Spielzeiten und wird auch in den nächsten Jahren weiterhin auf Rang 2 abonniert sein. Unangefochten an der Spitze aller Ranglisten liegt weiterhin der F.C. Hansa, der es in 20 Jahren auf genau 700 Meisterschaftsspiele in den beiden höchsten Spielklassen gebracht hat. Diese runde Zahl liegt darin begründet, dass der Bundesliga 1991/92 sowie der 2. Bundesliga 1993/94 jeweils 20 Mannschaften angehörten sowie die 2. Bundesliga 1992/93 sogar mit 24 Mannschaften spielte.

Von den 700 Spielen konnte der F.C. Hansa 227 gewinnen und dabei 875 Tore erzielen, was auf absehbare Zeit ebenfalls unerreicht bleiben wird. Noch deutlich klarer ist die Dominanz in der höchsten Liga, denn allein zwölf Jahre waren die Rostocker erstklassig. In dieser Zeit absolvierten sie 412 Bundesliga-Spiele – mehr als alle anderen ostdeutschen Vereine zusammen! Dies gilt ebenfalls für die 124 Bundesliga-Siege und die dort erzielten 492 Tore. Da aktuell kein Verein aus dem Bereich des ehemaligen DFV erstklassig ist oder an die Tür zur Bundesliga klopft, bleibt der F.C. Hansa zunächst wohl dauerhaft die klare Nummer 1 im Osten!

Ehemalige DFV-Vereine in der Bundesliga:
(Jahre – Spiele – Siege/Remis/Niederlagen – Tordifferenz)

F.C. Hansa Rostock (12 – 412 – 124/107/181 – 492:621)

FC Energie Cottbus (6 – 204 – 56/43/105 – 211:338)

SG Dynamo Dresden (4 – 140 – 33/45/62 – 132:211)

VfB Leipzig (1 – 34 – 3/11/20 – 32:69)


Ehemalige DFV-Vereine in der Bundesliga und 2. Bundesliga:

(Jahre – Spiele – Siege/Remis/Niederlagen – Tordifferenz)

F.C. Hansa Rostock (20 – 700 – 227/186/287 – 875:999)

FC Energie Cottbus (15 – 510 – 172/127/211 – 645:733)

FC Carl Zeiss Jena (8 – 286 – 85/92/109 – 360:424)

Chemnitzer FC (7 – 252 – 81/73/98 – 289:358)

VfB Leipzig (7 – 248 – 81/69/98 – 303:354)

SG Dynamo Dresden (7 – 242 – 71/66/105 – 269:361)

FC Erzgebirge Aue (7 – 238 – 84/63/91 – 300:318)

1.FC Union Berlin (6 – 204 – 70/58/76 – 276:290)

FSV Zwickau (4 – 136 – 39/37/60 – 137:201)

FC Rot-Weiß Erfurt (2 – 66 – 12/16/38 – 70:135)

SV Babelsberg 03 (1 – 34 – 4/6/24 – 39:82)

BSV Stahl Brandenburg (1 – 32 – 8/7/17 – 37:53)

Hallescher FC (1 – 32 – 7/13/12 – 35:47)


Die 22 Hansa-Spieler mit den meisten Profi-Punktspielen:

Hinter dem Namen: Einsatze (Bundesliga + 2. Bundesliga)

Das A-Team:

Matthias Schober 191 (123+68) – Timo Lange 275 (165+110), Marco Zallmann 201 (112+89), Heiko März 197 (95+102), Hilmar Weilandt 262 (160+102) – Rene Rydlewicz 199 (148+51), Marcus Lantz 164 (164+0), Jens Dowe 162 (88+74), Stefan Beinlich 138 (76+62) – Steffen Baumgart 185 (152+33), Magnus Arvidsson 181 (155+26)

Das B-Team:

Daniel Hoffmann 130 (30+100) – Uwe Ehlers 116 (80+36), Kai Bülow 131 (29+102), Tim Sebastian 133 (39+94), Ronald Maul 113 (102+11) – Enrico Kern 133 (32+101), Yasser Radwan 133 (133+0), Peter Wibran 137 (137+0), Rade Prica 113 (84+29) – Antonio Di Salvo 112 (94+18), Slawomir Chalaskiewicz 135 (46+89)

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