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01.10.2008 16:36 Uhr

Identifizierte Randalierer werden zivilrechtlich und mit Stadionverboten bestraft

Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz von Polizei und F.C. Hansa wurde am Mittwoch über den aktuellen Ermittlungsstand nach den Vorkommnissen im Zusammenhang mit dem Zweitliga-Spiel am vergangenen Freitag in der DKB-Arena informiert. Dabei unterstrich der Vorstandsvorsitzende des F.C. Hansa, Dirk Grabow, noch einmal, dass „wir mit aller Entschiedenheit und allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln gegen jene Personen vorgehen werden, die unseren Verein schädigen.“

Polizei-Chef Rene Mainka berichtete von „insgesamt 55 Anzeigen wegen Landfriedensbruch, Sachbeschädigung und gefährlicher Körperverletzung sowie zehn Gegenanzeigen wegen Freiheitsberaubung.“ Zudem wird umfangreiches Videomaterial ausgewertet und der Staatsanwaltschaft vorgelegt. Auf der Grundlage von solchen Videoaufnahmen sind bereits Personen identifiziert worden, die nach dem Spiel in die Pufferzone zwischen Südtribüne und Gästeblock eingedrungen waren und damit gegen die Stadionordnung verstießen. Gegen sie werden auch bundesweite Stadionverbote verhängt, wobei Veranstaltungsleiter Rainer Friedrich zu Protokoll gab, dass „keine der identifizierten Personen irgendwelchen Fan-Vereinigungen oder -Gruppierungen des F.C. Hansa zuzuordnen sind."

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