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20.04.2006 14:17 Uhr

Interview mit Ralf Gawlack, Vorstand des F.C. Hansa Rostock

Im Interview mit der Online-Redaktion von fc-hansa.de äußert sich Vorstandsmitglied Ralf Gawlack zur aktuellen sportlichen Situation beim F.C. Hansa Rostock und über die in der Öffentlichkeit getragenen Vorwürfe gegen Aufsichtsrats-Vize Wolfgang Holz.

Online-Redaktion: Herr Gawlack, Sie sind als Vorstand des F.C Hansa Rostock für Öffentlichkeitsarbeit zu ständig. Der Verein machte in den letzten Wochen aber auch abseits des Fußballplatzes Schlagzeilen. Wie sehen Sie das?

Ralf Gawlack: Das stimmt leider und ist uns nicht so sehr angenehm. Wir hätten uns momentan wirklich lieber auch andere Schlagzeilen und vor allem auch mehr Tore und Punkte gewünscht.

Online-Redaktion: Eigentlich war es ja auch noch nie so leicht, in die Bundesliga aufzusteigen?

Ralf Gawlack: Tatsächlich, zu diesem Schluss muss man bei der Beurteilung der jetzigen aktuellen Lage kommen. Zumindest was den dritten Aufstiegsplatz hinter den Aufsteigern Aachen und Bochum anbelangt. Leider haben wir es versäumt die Big-Points zu machen. So steht jetzt Cottbus einstweilen auf diesem Platz, den wir so gern gehabt hätten.

Online-Redaktion: Aber lassen Sie uns doch noch einmal auf die weniger schönen Ereignisse zurückkommen?

Ralf Gawlack: Natürlich. Obwohl sie eigentlich ja gar nichts mit unserem Verein zu tun haben, stehen wir als F.C. Hansa mal wieder völlig ungewollt in der Öffentlichkeit. Aber manchmal fließen Privatangelegenheiten eben – so wie jetzt - doch in den Verein und umgekehrt.

Online-Redaktion: Sie meinen sicherlich, dass Kapitän Rene Rydlewicz und danach auch Wolfgang Holz jüngst als Zeugen privat vor einem Rostocker Gericht aussagen mussten…

Ralf Gawlack: Ja, das ist ein Beispiel dafür.

Online-Redaktion: Aber da gab es ja vom Verein Schützenhilfe. Teilen auch Sie die Rückendeckung von Prof. Dr. Klinkmann? Er erteilte ja erst gestern gegenüber Journalisten Wolfgang Holz sein volles Vertrauen, dass er immer in den Interessen des Vereins handelt. Sie kennen Holz jetzt auch schon acht Jahre. Wie sind Ihre persönlichen Erfahrungen mit dem Aufsichtsrats-Vize?

Ralf Gawlack: Holz ist ein Mann der klaren Worte. Innerlich hat er ein sehr großes Herz, auf dem ein noch größeres Hansa-Logo ist. Es ist egal, zu welcher Tages- und Nachtzeit es um Probleme beim F.C. Hansa geht, man kann ihn immer um seine Hilfe bitten. Weil Hansa auch sein Privatleben bestimmt. Deshalb kann ich Herrn Prof. Klinkmanns Meinung nur teilen. Das volle Vertrauen und die 100prozentige Rückendeckung bekommt Wolfgang Holz auch von mir.

Online-Redaktion: Bezieht sich das große Herz denn dann auch auf alle Mitarbeiter des Vereins?

Ralf Gawlack: Nicht nur das. Wer Wolfgang Holz kennt, der weiß auch, dass er in der Vergangenheit schon oft Fans, Mitgliedern, Spielern oder Funktionären kameradschaftlich geholfen hat. Und das ist ein großer menschlicher Zug.

Online-Redaktion: Mal zurück zum Verein: Gibt es denn vom F.C. Hansa auch positive Schlagzeilen?

Ralf Gawlack: Natürlich hoffe ich, dass die Mannschaft den Fans in den letzten drei Heimspielen zu Hause noch schönen und erfolgreichen Fußball bietet. Freuen tue ich mich aber besonders auf das letzte Spiel gegen Dynamo Dresden, das, wie es ausschaut, vor ausverkauftem Haus stattfinden wird.

Online-Redaktion: Zuvor lohnt es sich aber auch ins Ostseestadion zu kommen…

Ralf Gawlack: Tatsächlich. Ein besonderes Bonbon erwartet die Besucher schon beim Spiel gegen den SC Freiburg. Da können zwei Stadionbesucher um einen neuen Suzuki-Swift an der Torwartwand mitkicken...

Danke für das offene Gespräch

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