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02.07.2008 14:34 Uhr

Jetzt geht’s los: Alles über die neuen Profis beim F.C. Hansa

Endlich ist es so weit: Am Mittwoch um 14 Uhr begann für die Profis des F.C. Hansa Rostock die neue Fußball-Saison. Cheftrainer Frank Pagelsdorf bat seine Spieler zum ersten Training für das neue Spieljahr ins Rostocker Volksstadion. Das sind die neuen Gesichter im Team. 

Robert Lechleiter: Der neue „11er“ kam aus den Bergen ans Meer 

Der gebürtige Rosenheimer Robert Lechleiter ist im besten Fußballalter. Lechleiter spielte seit Juli 2003 für die SpVgg Unterhaching, bevor er zu Saisonbeginn 2008/2009 an die Küste kam. Robert Lechleiter besaß in Haching zwar einen Vertrag bis 2009 – allerdings mit Ausstiegsklausel für die 1. oder 2. Liga. Der Publikums-Liebling des Münchner Vorortklubs stand schon seit über einem Jahr auf dem Wunschzettel von Cheftrainer Frank Pagelsdorf. Es gab sowohl letzten Sommer 2007 als auch im Winter 2008 eine Anfrage von der Ostsee. Für Robert Lechleiter wurde es Zeit für eine Luftveränderung.  Nach seiner Hochzeit im Juni kam er als Ehemann ans Meer. In Rostock will der Torjäger mithelfen bei der Rückkehr des F.C. Hansa in die Bundesliga.

Robert Lechleiter zum Saisonstart: „Der Verein bemühte sich seit einem Jahr intensiv um mich, hat mich oft beobachtet, ich hatte mit den Leuten in Rostock stets gute Gespräche und Kontakte, das habe ich mit meinem Wechsel honoriert. Ich hatte ja auch andere Angebote, aber die habe ich schnell abgehakt. Natürlich hatte ich gehofft, Hansa bleibt oben. Nach jedem Spiel habe ich sonnabends in Rundfunk und Fernsehen gehört und geschaut, wie Hansa gespielt hat. Dann stand es leider fest, Hansa muss in die 2. Liga. Da war ich schon traurig. Die einstigen Hansa-Spieler Nico Formella und Kai Oswald haben mir sehr viel Positives über den Verein erzählt.“

Welche Mannschaften steigen 2008/2009 in die Bundesliga auf? Hansa, Freiburg, Nürnberg 

Die Vita:
Vorname: Robert
Nachname: Lechleiter
Rückennummer: 11
Spielposition: Sturm/Mittelfeld
Geboren am:  01.07.1980
Mein Geburtsort:  Rosenheim
Meine  Nationalität: Deutsch
Meine Größe: 1,77m
Mein Gewicht: 70 kg
Ich bin beim F.C. Hansa seit: 1.7.2008
Mein Vertrag läuft bis: 30.6.2011
Meine Schuhgröße: 42
Spielfuß: beidfüßig
Ich spiele Fußball seit meinem 5. Lebensjahr
Meinen ersten Fußball bekam ich von: Meinem Papa
Erster Verein als Fußballspieler: TSV Assling
Mein erster Trainer/Übungsleiter war: Mein Papa
Meine bisherigen Vereine in der Reihenfolge: TSV Assling, SC Baldham, FC Ismaning, SpVgg Unterhaching, F.C. Hansa Rostock

Mario Fillinger: Ein Sachse verstärkt mit der „13“ den F.C. Hansa 

Bundesliga-Absteiger F.C. Hansa verpflichtete als ersten Neuzugang für die Zweitliga-Saison 2008/2009  Mario Fillinger. Damit verstärkte er die Sachsen-Front in Rostock. Mit dem gebürtigen Pirnaer kam nach Jörg Hahnel, Enrico Kern (beide Aue) sowie Sebastian Albert (Leipzig) mittlerweile der vierte Sachse an die Küste. Er begann seine Karriere beim SV Heidenau, bevor er zur SG Dresden Striesen wechselte. Überraschung: Fillinger spielte nie für Dynamo! Mit 12 Jahren ging er zum Chemnitzer FC ins Internat, 2005 landete er beim Hamburger SV, für den er 13 Bundesliga-Spiele und zwei Begegnungen in der Champions-League bestritt. Sein Trainer beim ersten Bundesligaspiel war der Ex-Hanseat Thomas Doll. Fillinger spielte an der Alster schon mit Stefan Wächter und Stefan Beinlich zusammen. Eine Meniskusoperation am linken Knie (November 2006 und Februar 2007) sowie ein Knöchelbruch (2005) verhinderten in seiner Karriere bislang mehr Erfolg. Rostock soll nun ein Neuanfang für Mario werden.

Mario Fillinger zum Saisonstart: „Natürlich bin ich gekommen, um wieder mit Hansa aufzusteigen. Trainer Frank Pagelsdorf hat seit dem Winter um mich geworben, ist ein wichtiger Mann für meinen Wechsel an die Küste gewesen. Aber auch über Stefan Wächter und Stefan Beinlich habe ich mich zuletzt oft über Hansa informiert. Ich weiß also über die Mannschaft und den Verein gut Bescheid. Das Spiel von Hansa gegen Leverkusen sah ich in Hamburg mit meiner Freundin Melanie und meinem Bruder Tom. Natürlich war ich traurig. Ich hatte an den Klassenerhalt geglaubt.“

Welche Mannschaften steigen 2008/2009 in die Bundesliga auf?  Hansa, Aachen, Freiburg

Die Vita:
Vorname: Mario
Name: Fillinger
Rückennummer: 13
Spielposition: Mittelfeld
Geboren am: 10. Oktober 1984
Mein Geburtsort: Pirna
Meine  Nationalität: Deutsch
Meine Größe: 1,81 m
Mein Gewicht: 76 kg
Ich bin beim F.C. Hansa seit: Juli 2008
Mein Vertrag läuft bis: Juni 2010
Meine Schuhgröße: 42,5
Spielfuß: Rechts
Ich spiele Fußball seit meinem 5. Lebensjahr
Meinen ersten Fußball bekam ich von: Meinen Eltern
Erster Verein als Fußballspieler: Heidenauer SV
Mein erster Trainer/Übungsleiter war: -
Meine bisherigen Vereine in der Reihenfolge: Heidenauer SV, SG Dresden-Striesen, Chemnitzer FC, Hamburger SV, F.C. Hansa Rostock

Kevin Schindler: Ein Bremer „Nordlicht“ bekam die Nummer 20

Am 11. Juni 2008 verpflichtete der F.C. Hansa Rostock für die neue Saison den talentierten U21-Nationalspieler Kevin Schindler. Der Norddeutsche hat in seiner Karriere mit 20 Jahren schon viel hinter, aber noch fast alles vor sich.  Kevin Schindler begann 1993 beim Delmenhorster Turnerbund mit dem Fußballspielen. Im Jahr 1999 wechselte er in die Jugendabteilung des SV Werder Bremen.  Im Oktober 2006 machte der Kicker sein erstes Spiel für Werders U23 und erzielte beim 4:1 in Dresden ein Tor. Einen Monat später lud ihn DFB-Trainer Frank Engel erstmals zu einem U19-Länderspiel ein – Schindler traf gegen Nordirland zum Endstand von 2:1. Im Januar 2007 nahm Thomas Schaaf den Blondschopf kurzfristig mit ins Traininglager in die Türkei, der Angriffs-Hüne überzeugte dort genauso wie in den Testspielen. Im März folgte dann sein erstes Pflichtspiel für die grün-weißen Profis: Schindler wurde gegen Celta Vigo in der zweiten Halbzeit eingewechselt und bereitete mit seiner allerersten Aktion von der linken Seite lehrbuchreif die Führung durch Hugo Almeida vor. Insgesamt hat Schindler bislang drei Europapokalspiele bestritten. In der vergangenen Spielserie kam Schindler auf vier Einwechslungen in der Bundesliga und zu einem Einsatz im Pokal. Der deutsche Jugend-Nationalspieler kam bis zum Sommer 2008 sechs Mal für Auswahlmannschaften zum Einsatz, erzielte dabei zwei Treffer.

Kevin Schindler zum Saisonstart: „Ich habe in den letzten Jahren in Bremen mit Frings, Mertesacker, Borowski, Diego, Klasnic, Hunt oder Klose trainiert. So etwas macht schon im Training stark. Aber irgendwann wächst man aus der Rolle des Talents, da muss sich dann etwas bewegen, dafür muss man etwas tun. Ich sah die große Konkurrenz im Verein, wollte mal einen Tapetenwechsel. Schließlich habe ich lange in der Regionalliga, also in der 3. Liga gespielt. Ich hatte schon zwei Monate lang Kontakt zu Hansa.“

Welche Mannschaften steigen in die Bundesliga auf: Hansa, Nürnberg, Aachen

Die Vita
Vorname: Kevin
Name: Schindler
Rückennummer: 20
Spielposition: Stürmer
Geboren am: 21.05.1988
Mein Geburtsort: Delmenhorst
Meine  Nationalität: Deutsch
Meine Größe: 1,91 m
Mein Gewicht: 79 kg
Ich bin beim F.C. Hansa seit: 2. Juli 2008
Mein Vertrag läuft bis: 30.6. 2009
Meine Schuhgröße: 45/46
Spielfuß: Rechts /Links
Ich spiele Fußball seit meinem 5. Lebensjahr
Meinen ersten Fußball bekam ich von: Meinen Eltern
Mein erster Verein als Fußballspieler: DTB Delmenhorst
Mein erster Übungsleiter war: Peter Kreisel
Meine bisherigen Vereine in der Reihenfolge: DTB Delmenhorst; Werder Bremen, F.C. Hansa Rostock

Sebastian Albert: Er bekam die „22“ von Stefan Beinlich 

Sebastian Albert ist Sachse. Im April 2008 unterschrieb er fast unbemerkt einen Zweijahresvertrag als Profi. Vor vier Jahren kam er aus der Konkursmasse des VfB Leipzig an die Küste, setzte sich sofort in der Junioren- und Amateurmannschaft durch, avancierte schnell  zum Stammspieler, absolvierte Jugend-Länderspiele für Deutschland. Am Ende des letzten Jahres vollzog „Albi“ den nächsten Schritt. Im Oktober 2007 durfte er erstmals unter Co-Trainer Timo Lange bei den Profis trainieren, vor dem Bochum-Spiel holte Cheftrainer Frank Pagelsdorf den Mittelfeldspieler direkt zur den Profis. Dort trainiert er seither. In der Profiabteilung lag sein Trikot mit der Nummer 32 bereit. Vor dem Spiel gegen Bayer Leverkusen nahm Pagelsdorf Albert erstmals mit in den Kader. Als 19. Akteur musste der Abwehrspieler am Ende doch erst einmal auf die Tribüne – und dort den Abstieg mit ansehen. Am letzten Bundesliga-Spieltag gehörte er zum Kader in Bochum, bekam aber noch keinen Einsatz. Bei den „Amas“ war der Leipziger Stammspieler und Leistungsträger. Nun soll in Liga 2 der Schritt ins Profiteam erfolgen. Er bekam die Rückennummer 22, das Hemd vom bisherigen Kapitän Stefan Beinlich.

Sebastian Albert zum Saisonstart: „Im April habe ich einen Zweijahresvertrag unterschrieben und bin total happy darüber. Damit ist für mich ein Traum in Erfüllung gegangen ist. Der Traum vom Profifußball. Ich habe vor zwei Jahren mein Abi gemacht und für den Fußball auf eine Ausbildung verzichtet. Den Abstieg im Mai habe ich hautnah im Team erlebt und war wie alle im Verein traurig. Aber: Vor drei Jahren ist Hansa auch abgestiegen. Das war auch sehr, sehr bitter. Aber am Ende war es auch eine Chance, für junge Spieler einfacher ins Profiteam zu kommen. Ich denke da an, Marc Stein, Zafer Yelen und Amir Shapourzadeh…“

Welche Mannschaften steigen 2008/2009 in die Bundesliga auf? Hansa, Mainz, Nürnberg

Die Vita
Vorname: Sebastian
Name: Albert
Rückennummer: 22
Spielposition: Mittelfeld
Geboren am: 26. Februar 1987
Mein Geburtsort: Leipzig
Meine  Nationalität: Deutsch
Meine Größe: 1,82 m
Mein Gewicht: 77 kg
Ich bin beim F.C. Hansa seit: 2004
Mein Vertrag läuft bis: 2010
Meine Schuhgröße: 44
Spielfuß: Beidfüssig
Ich spiele Fußball seit meinem  6. Lebensjahr
Meinen ersten Fußball bekam ich von: Meinen Eltern
Erster Verein als Fußballspieler: VfK Blau-Weiß Leipzig
Mein erster Trainer/Übungsleiter war: Rudi Papsdorf
Meine bisherigen Vereine in der Reihenfolge: VfK Blau-Weiß Leipzig, FC Sachsen Leipzig, VfB Leipzig, F.C. Hansa Rostock 

Das Nesthäkchen mit der „19“ aus Neubrandenburg 

Tom Buschke begann mit sechs Jahren in Neubrandenburg, beim 1. FC. Vater Gildo und Mutter Gabriele schickten den Jungen zum Fußballtraining an die Schule des Vaters von Katrin Krabbe, wo Tom allerdings nicht bei Peter Krabbe sondern bei Herrn Schwarz das Fußball-ABC erlernte. Vom Schulfußball ging es dann direkt in die F2, wo ihn zunächst eine Frau trainierte. Edda Knauer! Schnell entwickelte sich das Talent unter ihr, schnell stieg er bei einem großen Knabenturnier in Neubrandenburg zu den besten Spielern in der Abwehr auf. Die Scouts stritten sich ebenso schnell um die Gunst des Jungen. Hertha BSC, Werder Bremen und der Hamburger SV wollten ihn für ihr Jugendinternat haben. Aber in Rostock sah Tom erst einmal die besten Perspektiven für seine Zukunft. Mit 14 Jahren ging er zu Hansa. Buschke und Finck? Stimmt, die Verbindung ist nicht neu. Als Thomas Finck noch die B-Jugend des Vereins trainierte und mit dieser Mannschaft 2004/2005 Deutscher Vizemeister war, war dieser Tom Buschke der Abwehrchef in der Rostocker B-Jugendmannschaft. Zu jener Zeit bestritt er für die DFB-Auswahl zwei Länderspiele. Buschke ist Deutscher B-Jugend-Vizemeister und Bundesligadritter mit der A-Jugend 2005. Thomas Finck sagt über ihn: „Er ist ein Bursche mit viel Talent, welches er besser steuern muss. Tom hat großes Potential, aber er muss es kontinuierlich abrufen. Er ist eine ideale „6“ oder ein aufmerksamer Innenverteidiger, zweikampf- und kopfballstark.“ Tom ist tatsächlich ein sehr selbstbewusster, ehrgeiziger Fußballer, der absolut von sich überzeugt ist. Allerdings stellte er sich in seiner jungen Karriere auch schon einmal selbst ein Bein, sodass er, nach dem er schon einmal in den Männerbereich reinschnuppern durfte, zeitweilig noch einmal zur Junioren-Mannschaft versetzt wurde. Er hat daraus gelernt und sich weiterentwickelt. Er brachte die „Amas“ mit in die Regionalliga, bekam 2008 seinen ersten Profivertrag, ist Nesthäkchen des Zweitligisten.

Tom Buschke zum Saisonstart:  „Ich habe bei Hansa meine sportliche Heimat gefunden. In Trainer Thomas Finck hatte ich hier bislang einen Trainer, der mir den Weg gezeigt hat. Jetzt will ich mich beweisen. Ich weiß: Ich muss Gas geben. Ich habe es nie bereut, zu Hansa gegangen zu sein. Es ist vorgesehen, dass ich bei den Profis trainiere. Aber ich muss mich sicherlich wie Fin Bartels, Assani Lukimya-Mulongoti oder einst Kai Bülow erst einmal über die Amateure beim Trainer anbieten. Dazu brauche ich die Bühne Regionalliga.“

Welche Mannschaften steigen 2008/2009 in die Bundesliga auf? Hansa, Mainz, Fürth

Die Vita:
Vorname: Tom
Name: Buschke
Rückennummer: 19
Spielposition: Defensives Mittelfeld, Innenverteidigung
Geboren am:    29.02.1988
Mein Geburtsort: Neubrandenburg
Meine  Nationalität: Deutsch
Meine Größe: 1.83m
Mein Gewicht: 77kg
Ich bin beim F.C. Hansa seit:  2003/2004
Mein Vertrag läuft bis: 2009
Meine Schuhgröße: 43
Spielfuß: Rechts
Ich spiele Fußball seit meinem 6. Lebensjahr
Meinen ersten Fußball bekam ich von: Meinen Eltern
Erster Verein als Fußballspieler: 1. FC Neubrandenburg
Mein erster Trainer/Übungsleiter war: Edda Knauer
Meine bisherigen Vereine in der Reihenfolge: 1. FC Neubrandenburg

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