Offizielle Website des F.C. Hansa Rostock - Unsinkbar seit 1965

25.07.2008 09:04 Uhr

Kapitän Gledson: Die Mannschaft ist auf einem sehr guten Weg

Wohl nur die wenigsten Hansa-Fans hatten mit einer solchen Entscheidung von Trainer Frank Pagelsdorf gerechnet. Doch für den neuen Hansa-Kapitän selbst war das Vertrauen, das ihm zunächst seine Teamkollegen und anschließend der Chef-Coach ausgesprochen haben, nicht ganz so überraschend gekommen. "Ich habe zu meinen Mitspielern schließlich ein vertrauensvolles Verhältnis, komme mit allen prima klar", erklärt Gledson, der gleichzeitig auch seine enge Bindung zum Verein belohnt sieht. "Ich glaube, jeder hat gemerkt, dass ich selbst in dem halben Jahr in Stuttgart immer mit den Gedanken und dem Herzen in Rostock war. Und das wurde ja auch deutlich, als ich mich sofort für die Rückkehr zum F.C. Hansa entschieden habe."

Als Abwehrchef galt der Innenverteidiger, der in wenigen Wochen seinen 29. Geburtstag feiert und damit zu den erfahrensten Hanseaten gehört, auch schon vor seiner Wahl zum Hansa-Käpitän. Nun gilt es für den Brasilianer, als Führungsspieler auf dem Platz noch präsenter zu sein, seine Nebenleute noch mehr mitzureißen. Und dabei sollten auch die einstigen Sprachprobleme endlich ad acta gelegt sein. "Kein Problem!", versichert Gledson. "Inzwischen bin ich schließlich acht Jahre in Deutschland und den besten Deutsch-Unterricht hatte ich zuletzt ja zu Hause", erklärt der frisch gebackene Ehemann, der seine Frau Serina in diesem Sommer zum Traualtar führte.

Für die kommende Zweitliga-Saison sieht Gledson die Hanseaten gut gerüstet: "Ich glaube, unsere neuen Spieler sind echte Verstärkungen. Mit ihnen sind wir viel torgefährlicher geworden und ich bin überzeugt davon, dass die aktuelle Mannschaft stärker besetzt ist als in der vergangenen Saison. Wir sind auf einem sehr guten Weg." Einen besonders wichtigen Teil der Vorbereitung bildete seiner Meinung nach das Trainingslager in Grassau, wobei nicht einmal der Südamerikaner die vorherrschenden Witterungsverhältnisse negativ sah: "Wäre es die ganze Woche jeden Tag heiß gewesen, hätten wir sicherlich nicht ganz so intensiv trainieren können. So aber war das Training sehr hart und innerhalb der einzelnen Einheiten auch sehr lang", gibt Gledson zu bedenken.

Während sich die Mannschaft in den beiden ausstehenden Testspielen am kommenden Mittwoch gegen Werder Bremen (19 Uhr, DKB-Arena) und am folgenden Sonnabend in Naestved (14.30 Uhr) nun den Feinschliff holen soll, gilt der Blick natürlich auch schon dem schweren Auftaktprogramm in der 2.Bundesliga. Doch der Mann mit der blau-weißen Armbinde fordert: "Bangemachen gilt nicht - im Gegenteil. Wir haben gleich die Gelegenheit, gegen die Mitkonkurrenten im Aufstiegskampf wichtige Punkte zu holen. Darauf müssen wir unsere volle Konzentration richten."

Zurück

  • sunmakersunmaker