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05.02.2015 15:13 Uhr

Karsten Baumann: "Wie die Punkte zustande kommen, ist am Ende egal"

Obwohl die Hanseaten mit einem Erfolgserlebnis in das neue Jahr gestartet sind, will Trainer Karsten Baumann jener Elf, der er beim 2:1-Auswärtssieg in Wiesbaden das Vertrauen geschenkt hatte, nicht erneut eine Einsatzgarantie geben. Und dies liegt nicht nur daran, dass mit dem zuletzt gesperrten Robin Krauße und dem erst zu Beginn dieser Woche verpflichteten Österreicher Marco Kofler zwei weitere Alternativen zur Verfügung stehen: „Eigentlich gibt es ja die Maxime, ein erfolgreiches Team nicht zu ändern. Aber wir müssen auch darauf reagieren, dass das Heimspiel gegen Regensburg ein ganz anderes Spiel wird als das in Wiesbaden. Diesmal wird der Gegner tiefstehen und verteidigen, während wir agieren und mehr für das Spiel tun müssen“, will der Hansa-Coach noch abwägen und auch die letzten beiden Trainingseinheiten zurate ziehen.

Dabei sieht er den jüngst verpflichteten Kofler keineswegs nur als Alternative für die Innenverteidigung: „Marco kann auf mehreren Positionen spielen, wir werden die richtige für ihn schon finden.“ Verzichten muss Karsten Baumann am kommenden Sonnabend (07.02.2015) lediglich auf ein Quartett, dass bereits am vergangenen Wochenende nicht im 18er-Kader stand: „Neben den langzeitverletzten Pelzer und Fardi steht auch Alex Ikeng weiterhin nicht zur Verfügung. Er laboriert an einem leichten Muskelfaserriss im Adduktorenbereich. Zudem fällt Manfred Starke aus, der sich schon die ganze Woche mit einer Grippe herumplagt.“

Ein Wiedersehen gibt es am Sonnabend mit Christian Brand, der von 1999 bis 2002 beim F.C. Hansa als Mittelfeldspieler unter Vertrag stand und danach zwölf Jahre lang in der Schweiz als Spieler und Trainer gearbeitet hat. Mitte November hatte er die Regensburger Mannschaft übernommen und – nach fünf Niederlagen in den letzten fünf Spielen vor Weihnachten – während der Winterpause noch mit acht Neuzugängen verstärkt: „Damit geht es uns jetzt natürlich ähnlich wie am letzten Wochenende den Wiesbadenern. Wir wissen nicht genau, was uns erwartet, auch wenn wir uns den 3:0 Sieg der Regensburger über Dortmund natürlich angeschaut haben“, erklärt Karsten Baumann, der damit rechnet, dass auch die Gäste aus der Donaustadt vielleicht noch die ein oder andere Umstellung vornehmen. Ihnen stehen im Vergleich zur Vorwoche ebenfalls sowohl zuletzt gesperrte wie auch kurzfristig neu verpflichtete Akteure zur Verfügung.

6000 bis 8000 Zuschauer werden am kommenden Sonnabend in der DKB-Arena erwartet, wo der Anpfiff um 14 Uhr erfolgen wird. Die Stadiontore öffnen eine Stunde vor Spielbeginn, die Tageskassen bereits um 10 Uhr. Nach der tollen Unterstützung durch die rund 1000 mitgereisten Hansa-Fans in Wiesbaden baut der F.C. Hansa natürlich auch diesmal wieder auf eine lautstarke Kulisse, wobei Karsten Baumann allerdings auch unterstreicht, dass es nicht in erster Linie darum geht, schönen Fußball zu zelebrieren: „Wir werden versuchen, Druck aufzubauen und die Regensburger zu Fehlern zu zwingen. Dabei dürfen wir aber nicht vergessen, das eigene Tor abzusichern. Das wichtigste wird ohnehin sein, einen Sieg einzufahren. Wie die Punkte zustande kommen, ist am Ende egal!“

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