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04.02.2008 10:05 Uhr

Kenneth Kronholm: Seine Karriere begann im Handball-Tor

Torwart-Tausch in der Winterpause an der Küste. Die neue Nummer 3 beim Bundesligisten F.C. Hansa Rostock heißt Kenneth Kronholm (22). Nach vier Trainingseinheiten gab Cheftrainer Frank Pagelsdorf am 18. Januar 2008 grünes Licht für diesen Transfer.

Damit ist der Wechsel vom Regionalligisten FSV Frankfurt perfekt. Im Gegenzug wurde der Vertrag von Patric Klandt beim F.C. Hansa im gegenseitigen Einvernehmen aufgelöst.

 

Wer ist Kenneth?

„Kenny“ ist Deutscher, aber am 14.10. 1985 in Fort Bevair in Virgina in den USA geboren. Seit seiner frühen Kindheit lebt er in Deutschland, hat dadurch auch einen deutschen Pass.

Kronholm ist ledig, 1,89 m groß, 83 kg schwer. Der Fußballprofi spielte schon für folgende Vereine: SG Oftersheim, SV Waldhof Mannheim, VFL Wolfsburg, FC Carl Zeiss Jena, Wormatia Worms sowie Fortuna Düsseldorf.

 

In Jena stand er in der 3. Liga schon einmal mit Hansa-Stürmer Sebastian Hähnge im Kader. Beim Bundesligisten VfL Wolfsburg spielte er für die 2. Mannschaft und trug dort die Rückennummer 49 bei den Profis. In Düsseldorf machte ihn Trainer Uwe Weidemann zur Nummer 1. Dort bestritt er auch 13 seiner 19 Regionalliga-Spiele. Auf sechs Einsätze kam er in dieser Saison beim Regionalligisten FSV Frankfurt.

Sein schönstes sportliches Erlebnis war sein erstes Regionalligaspiel für Fortuna Düsseldorf gegen Osnabrück. Seine beste Partie machte er nach eigener Aussage mit Fortuna Düsseldorf gegen den 1. FC Magdeburg in der 3. Liga.

 

Als bislang größte Erfolge bezeichnet Kenneth die Meisterschaften in der  Oberliga Nord 2004 und Nordost (Süd) 2005. Als Torwart verehrt Kronholm Kahn, findet Lionel Messi toll und hält Zinedine Zidane für den besten Fußballer aller Zeiten.

Wie sein Großvater Edwin Muth spielte Kenneth Kronholm als Kind zunächst Handball. Erst mit 14 Jahren wechselte er zur größeren Kugel - als Feldspieler der SG Oftersheim. Wenig später rückte er dann nach hinten zwischen die Pfosten.

 

Kenneth Kronholm über seinen Torwart-Stil: „Im Training kann ich laut werden, da scheppert es schon mal. Im Stadion kann ich schreien, wie ich will, da hört mich kaum einer. Deshalb versuche ich, meine Mannschaft spielerisch zu unterstützen, aufmerksam und immer anspielbar zu sein. Als ich 1999 angefangen habe mit Fußballspielen, war ich in der C-Jugend Stürmer, ehe es in der B-Jugend einen Engpass bei den Torhütern gab. Damit fing die Geschichte an.“

Kenneth Kronholm hat einen Traum: Irgendwann will der neue Torwart aus Frankfurt in die Fußstapfen seines Großvaters treten, allerdings im Fußballtor.

Der stand 1967 und 1968 dreimal im Tor der deutschen Feldhandball-Nationalmannschaft. „Diesen Traum hat doch jeder junge Fußballer“, sagt er heute.

 

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