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06.11.2009 14:28 Uhr

Kern wohlmöglich vor Rückkehr in die Startelf

Am 12. Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga ist der F.C. Hansa Rostock erneut am Montag im Einsatz. So hat Trainer Andreas Zachhuber die Möglichkeit, den Reservisten seines Kaders noch einmal etwas Spielpraxis zu verschaffen.

Jörg Hahnel und Tom Buschke, die in der laufenden Zweitliga-Saison noch keine einzige Spielminute bestritten, werden ebenso im Regionalliga-Heimspiel an diesem Freitag (18.00 Uhr) gegen den FC St. Pauli II zum Einsatz kommen wie die Stürmer Felix Kroos, Enrico Neitzel und Malick Bolivard.

Am Montag, wenn Hansas erste Mannschaft um  20.15 Uhr bei Alemannia Aachen antritt, werden sich einige Spieler dieses Quintetts im Profi-Kader befinden. Der Grund dafür: Mehrere Stammspieler fallen aus. „Ich möchte wenigstens mit 17 Spielern nach Aachen fahren“, sagte Hansa-Cheftrainer Andreas Zachhuber am Freitag.

Definitiv muss er am Montag auf die verletzten Bradley Carnell, Dexter Langen und Oliver Schröder verzichten. Zudem ist Stephan Gusche krank. Ob Martin Retov die Reise in den Westen antreten kann, ist ebenfalls noch ungewiss. „Hinter ihm stehen drei große Fragezeichen, nachdem er sich im Spiel gegen den FC St. Pauli eine Muskelzerrung zugezogen hat“, erklärte Andreas Zachhuber.

Dafür deutet sich die Rückkehr von Enrico Kern in die Startelf an: „Er ist zwar erst die zweite Woche wieder im Mannschaftstraining, doch dort schon sehr präsent. Und wir brauchen einen Enrico Kern, vor allem wegen seiner großen Erfahrung“.

Andreas Zachhuber hofft, dass seine Mannschaft endlich wieder die Kurve bekommt: „Es war schon sehr ärgerlich, wie wir die letzten drei Spiele weggegeben haben. Solche Phasen gibt es leider, doch ich bin weiterhin überzeugt davon, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Wir haben eine charakterlich gute Mannschaft, die heiß und hungrig ist und noch den ein oder anderen Sieg einfahren wird.“

Nach zuletzt drei Niederlagen und dem Sturz von Rang 7 auf Platz 14 soll der Abwärtstrend möglichst schon in Aachen gestoppt werden. „Aus Aachen wollen wir endlich wieder etwas mitnehmen. Ich denke, das wird ein Spiel auf Augenhöhe, vielleicht ähnlich wie zuletzt gegen St. Pauli. Und da hat die Mannschaft trotz der Niederlage immerhin ihr bislang bestes Heimspiel gemacht“, schöpft Andreas Zachhuber Hoffnung und verbreitet Optimismus: „Ich bin zu 100 Prozent überzeugt von der Mannschaft, wir werden noch viel Spaß mit ihr haben.“

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