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04.05.2010 10:38 Uhr

Kevin Schöneberg: „Klassenerhalt ist das Ziel.“

In Köln geboren, meldeten seine Eltern ihn mit dreieinhalb Jahren beim BC Bliesheim an. Mit acht Lenzen entdeckten Scouts den Jungen für den 1. FC Köln. Seitdem durchlief er von der E-Jugend an alle Teams des Vereins bis zu den Profis. Gleichzeitig durchwanderte Kevin Schöneberg alle DFB-Nachwuchsteams bis zur U20-Auswahl. So brachte er es auf 38 Einsätze im Nationaltrikot. Sechs Mal spielte er davon unter DFB-Trainer Dieter Eilts in der U20. Eigentlich signalisierte der 1. FC Köln seinem Talent, zu den so genannten Perspektivspielern zu gehören. Ein Kreuzbandriss im Jahre 2004 bremste aber seine Entwicklung und Zukunft am Rhein. Der einstige Hansa-Coach Dieter Eilts gab Kevin Schöneberg schließlich im Januar 2009 in Rostock die Chance für einen Neuanfang. „Wenn ich meine persönliche Entwicklung in den vergangenen 16 Monaten an der Ostsee überdenke, dann habe ich ja alles richtig gemacht. Ich bin zwar vom 1. FC Köln einen Schritt rückwärtsgegangen.

Aber manchmal muss man einen solchen Schritt machen, um vorwärts zu kommen. Das habe ich gepackt. Egal, ob bei Dieter Eilts, Andreas Zachhuber, Thomas Finck oder Marco Kostmann. Ich habe mich bei allen
Trainern durchgesetzt, hier kaum ein Spiel verpasst“, sagt Kevin Schöneberg und fügt hinzu: „Einmal habe ich aus sportlichen Gründen draußen gesessen, einmal war ich verletzt, einmal musste ich wegen der
fünften Gelben Karte pausieren. Ich kenne ja seit Januar 2009 nichts anderes als Abstiegskampf. Das schlaucht.“

In dieser Situation setzt Kevin Schöneberg auf Kollegen wie Oliver Schröder, Marcel Schied oder Fin Bartels. Der Klassenerhalt bleibt für Kevin Schöneberg das Nahziel. Das Fernziel ist aber definiert: „Wie jeder Profi will ich einmal in der Bundesliga spielen.“ Am 30. Juni 2010 läuft der Vertrag von Kevin Schöneberg in Rostock aus. Ob er verlängert wird, hängt auch davon ab, ob Hansa in der 2. Liga bleibt.

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