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10.11.2008 08:10 Uhr

Lechleiter: Der Trainer kann die Tore nicht schießen

Der von Trainer Frank Pagelsdorf in die Sturmspitze beorderte Robert Lechleiter rechtfertigte diese Nominierung mit zwei Toren. Doch am Ende reichte auch die 2:0 Führung nicht für einen Heimsieg gegen den VfL Osnabrück.

Hansa-Online: Was war los in den letzten 20 Minuten?

Lechleiter: Das Gegentor war los. 70 Minuten lang haben wir den Gegner im Griff gehabt. Solange war überhaupt kein Problem zu erkennen. Doch scheinbar waren wir nicht gefestigt genug, dieses Gegentor wegzustecken.

Hansa-Online: Durch dieses eine Tor ist der Faden gerissen?

Lechleiter: Plötzlich haben die Osnabrücker mit langen Bällen operiert, damit hatten wir Probleme. Viel entscheidender war jedoch, dass wir zuvor unsere vielen Chancen zum dritten oder vierten Tor nicht genutzt haben. Und auch in der Schlussphase war das Siegtor ja noch möglich.

Hansa-Online: Ist es aus Sicht eines Spielers nachzuvollziehen, dass jetzt über den Trainer diskutiert wird?

Lechleiter: Nein. Dass uns der Trainer weiterhin erreicht, hat man doch 70 Minuten lang gesehen. Und wie gesagt, wir haben unsere zahlreichen Chancen nicht genutzt. Der Trainer kann die Tore ja nicht schießen.

Hansa-Online: Wie muss es jetzt weiter gehen?

Lechleiter: Das ist natürlich jetzt ein bitterer Moment, den wir erst wieder aufarbeiten müssen. Und dann müssen wir uns das Glück, dass uns heute noch fehlte, neu erarbeiten.

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