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03.11.2010 14:22 Uhr

Lucas Albrecht und Martin Stoll rücken in den Kader für das Sandhausen-Spiel

Zwar fallen unverändert wichtige Spieler langfristig aus, doch seit dieser Woche ist die Verletztenliste des F.C. Hansa nicht mehr ganz so lang. „Lucas Albrecht ist wieder voll dabei und auch Neuzugang Martin Stoll wird in den Kader für das Sandhausen-Spiel rücken. Damit sind wir zum ersten Mal nach längerer Zeit wieder in der Situation, dass wir nicht alle Spieler mitnehmen können“, freut sich Trainer Peter Vollmann über die etwas komfortablere Personalsituation und wird den 18er-Kader erst vor der Abfahrt am Donnerstag Vormittag festlegen: „Das machen wir diesmal streng nach den taktischen Möglichkeiten, um vor Ort die größtmögliche Flexibilität für eventuelle Umstellungen zu haben. Alle Stürmer werden wir diesmal zum Beispiel nicht mitnehmen.“

Dass der SV Sandhausen aktuell nur auf Platz 17 rangiert, überrascht natürlich auch den Hansa-Trainer: „Vor der Saison hätte jeder gesagt, dass Sandhausen im Heimspiel gegen Hansa klarer Favorit ist. Es kommt schon sehr überraschend, dass die Mannschaft so schlecht dasteht, denn personell und wirtschaftlich ist Sandhausen das Beste, was die Liga zu bieten hat.“ Nun jedoch stehen die Vorzeichen etwas anders und der F.C. Hansa will die Gunst der Stunde nutzen, die am vergangenen Wochenende errungene Tabellenführung zu verteidigen. „Unser Ziel ist es, drei Punkte zu holen, um Erster zu bleiben. Sicherlich wird es für die Mannschaft recht ungewohnt sein, ohne Fans zu spielen, aber das können wir ja leider nicht ändern.“

Wie Trainer Peter Vollmann hat auch Abwehrspieler Robert Müller solch eine Situation noch nicht erlebt, weiß aber ein Rezept: „Die Stimmung müssen wir jetzt selbst auf dem Platz erzeugen. Wenn das gelingt, haben wir eine ganz gute Chance, das Spiel zu gewinnen. Während der 90 Minuten nimmt man das Geschehen auf den Rängen ja ohnehin nicht so sehr wahr, weil man voll auf das Spiel fokussiert ist. Nur, wie wir hinterher feiern, müssen wir uns noch überlegen. Ich hoffe ja, dass es gelingt, am Freitag ein Tor mehr zu schießen als der Gegner!“

Natürlich wünscht sich auch Robert Müller, dass die Mannschaft „jetzt weiter oben dranbleibt. Allerdings schaue ich nicht jeden Tag auf die Tabelle. Nach unserem Sieg gegen Saarbrücken haben wir sie genossen, aber wir wissen auch, dass die Tabelle nur eine Momentaufnahme ist. Man sollte immer nur von Spiel zu Spiel denken und wenn man weiter erfolgreich ist, wird es vielleicht ein langer Moment!“

 

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