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07.02.2013 13:12 Uhr

Marc Fascher: Wir müssen uns das Glück wieder erarbeiten (mit Video)

Nur noch sechs Punkte beträgt der Vorsprung des F.C. Hansa auf die Abstiegsplätze und auch Trainer Marc Fascher hat den Ernst der Lage erkannt: „Wir sind ja nicht blauäugig. Jetzt geht es erst einmal darum, die 44-Punkte-Marke zu erreichen“, erklärte der Hansa-Coach nach der unglücklichen 1:2-Niederlage seiner Mannschaft in Chemnitz. Nur einen Punkt aus sieben aufeinanderfolgenden Spielen – das hatte es beim F.C. Hansa zuletzt im Herbst 2008 gegeben. Seinerzeit konnte sie im achten Spiel beendet werden – mit einem 1:0-Heimsieg über den SV Wehen Wiesbaden.

Aktuell stehen nun sogar zwei Heimspiele in Folge auf dem Drittliga-Spielplan des F.C. Hansa und diese beiden Partien haben natürlich auch diesmal wegweisenden Charakter. Eine Woche vor dem Gastspiel des Tabellennachbarn SV Wacker Burgausen kommt es an diesem Sonnabend zunächst zum Duell mit dem aktuellen Schlusslicht SV Darmstadt 98, das genauso lange auf einen vollen Erfolg wartet wie der F.C. Hansa. Am vergangenen Wochenende fand in Darmstadt das direkte Duell der beiden nächsten Hansa-Kontrahenten statt, wobei sich die gastgebenden 98er von Wacker Burghausen 0:0 unentschieden trennten und damit auch im ersten Punktspiel unter ihrem neuen Trainer Dirk Schuster ohne Torerfolg blieben.

Mit 18 Saisontoren stellen die Darmstädter aktuell den schwächsten Angriff aller 20 Drittligisten. Doch dies allein macht die Sache nicht einfach für die Hanseaten: „Trotz der aktuellen Konstellation wird das ein schwieriges Spiel. Auch gegen den Tabellenletzten gewinnt man nicht automatisch, das macht den Fußball ja so interessant! Doch wir denken natürlich positiv und hoffen, dass auch das Glück endlich wieder zu uns zurückkommt. Wir werden zumindest hart dafür arbeiten, damit dies gelingt“, verspricht der Hansa-Coach und verbreitet Optimismus: „Steter Tropfen höhlt den Stein. Irgendwann muss sich der Erfolg ja wieder einstellen.“

Umstellen muss der Marc Fascher sein Team vermutlich auf mehreren Positionen, denn neben den gesperrten Alex Mendy und Ken Leemans droht auch der Ausfall von Neuzugang Nico Zimmermann, dem eine Oberschenkelprellung zu schaffen macht. Größte Problemzone der Hanseaten bleibt weiterhin die Offensive, wo Ondrej Smetana und Nils Quaschner unverändert ausfallen. Die bislang letzten Tore im eigenen Stadion datieren bereits vom 3. November, als Tom Weilandt und Johan Plat schon in der ersten Halbzeit den 2:0-Erfolg über den 1.FC Saarbrücken herausschossen. Fünfeinhalb Stunden warten die Hansa-Fans nun schon auf einen Treffer im eigenen Stadion, das am Sonnabend gegen Darmstadt 98 dennoch wieder ähnlich gut gefüllt sein wird wie in den vergangenen Heimspielen. Erwartet werden zum Gastspiel des Tabellenletzten rund 7000 bis 8000 Zuschauer, wobei Eintrittskarten an den Tageskassen am Sonnabend ab 10 Uhr erworben werden können. Die Stadiontore öffnen dann um 13 Uhr ihre Pforten, der Anpfiff schließlich erfolgt um 14 Uhr.

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