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10.04.2013 14:40 Uhr

Marc Fascher: 'Wir wissen um die Bedeutung dieses Spiels' (mit Video)

Auf den F.C. Hansa wartet eine Woche der Wahrheit, denn innerhalb von acht Tagen kommt es zu drei Duellen mit Mannschaften, die ganz unten im Tabellenkeller rangieren. Doch für Trainer Marc Fascher hat erst einmal nur das Spiel am kommenden Freitag oberste Priorität. „Der Fokus liegt aktuell komplett auf dem Spiel in Aachen. Es bringt nichts, sich jetzt schon intensiv mit dem zweiten und dritten Schritt zu beschäftigen.“ Auch deshalb ist der Hansa-Trainer kurzfristig von seinem Plan abgerückt, heute Abend nach Babelsberg zu fahren, um den Kontrahenten vom kommenden Dienstag persönlich unter die Lupe zu nehmen. „Das macht jetzt eine Person meines Vertrauens.“

Marc Fascher hingegen will sich noch einmal in voller Länge die Begegnung zwischen Darmstadt 98 und Alemannia Aachen auf Video anschauen. „Dort haben die Aachener zuletzt einen Teilerfolg errungen, nachdem es bei ihnen zuvor recht holprig lief. Allerdings ging es in den Spielen, die Aachen verloren hat, auch häufig sehr eng zu.“ Während die Alemannia inzwischen auf den letzten Tabellenplatz zurückgefallen ist und jeden Punkt braucht, um den Anschluss nicht endgültig zu verlieren, geht es für den F.C. Hansa um das Stoppen des Abwärtstrends: „Wir wissen um die Bedeutung dieses Spiels, da geht es um Big Points!“, unterstreicht Marc Fascher.

Die jüngste Heimniederlage gegen Arminia Bielefeld ist längst abgehakt, zumal der Hansa-Trainer glaubt: „Das wird gegen Aachen ein ganz anderes Spiel.“ Dennoch will er seine Mannschaft nicht komplett umbauen, sondern „nur punktuelle Änderungen vornehmen.“ Dazu dürfte auch gehören, dass Ken Leemans nach abgesessener Gelb-Sperre wieder in die Startelf zurückkehrt.

Auszufallen droht hingegen Nico Zimmermann, der sich am vergangenen Sonnabend eine Fleischwunde zugezogen hatte, die genäht werden musste. Der Mittelfeldspieler des F.C. Hansa konnte zuletzt nicht trainieren, will sich aber dennoch in den Dienst der Mannschaft stellen. „Obwohl die Fäden erst in der kommenden Woche gezogen werden können, möchte Nico unbedingt spielen. Vielleicht fahren wir mit 19 Spielern nach Aachen und schauen, wie es sich bei ihm entwickelt“, überlegt Marc Fascher, der natürlich weiß, dass seine Mannschaft in Aachen zum Punkten verdammt ist: „Ein Sieg wäre auf jeden Fall der erhoffte Befreiungsschlag. Ob auch ein Unentschieden als Erfolg zu verbuchen wäre, hängt natürlich nicht zuletzt vom Spielverlauf ab.“

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