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24.06.2007 16:42 Uhr

Maronn - Hansa ist für mich immer etwas Besonderes

Die Hansa-Kogge ist zurück in der Bundesliga – mit einem alten Fahrensmann auf der Kommando-Brücke. Herbert Maronn übernahm gestern wieder das Amt des Managers im  neu formierten Vorstand der Rostocker. Nach seinem Rücktritt vor einem Jahr ist  Maronn ab 1. Juli wieder im Geschäft. Hansa-online sprach mit dem Rückkehrer.

 

Frage: Wie lange brauchten Sie, um nach einem Jahr Pause wieder „Ja“ zu Hansa zu sagen?

Maronn: „Hansa ist für mich immer etwas Besonderes. Den ersten Kontakt gab es am vergangenen Freitag mit Aufsichtsrats-Chef Prof. Klinkmann. Konkret habe ich am letzten Sonntag mit unserem Vorstands-Vorsitzenden Dirk Grabow über eine Rückkehr gesprochen. Aber lange überlegen brauchte ich nicht.“

 

Wie verlief Ihr letztes Jahr ohne Hansa?

Maronn: „Ich war viel unterwegs, habe von der Regionalliga bis zur Bundesliga viele Spiele gesehen und meine Kontakte weiter ausgebaut. Den F.C. Hansa habe ich nie aus den Augen verloren, war oft im Stadion und habe das Geschehen aufmerksam verfolgt. Über den Aufstieg habe ich mich riesig gefreut.“

 

Bringen Sie zum Amtsantritt gleich ein Überraschungs-Geschenk mit?

Maronn: „Wenn Sie an neue Spieler denken, erstmal nicht. Aber mit Frank Pagelsdorf habe ich schon zusammengesessen. Ich bin überzeugt, dass wir zum Start eine schlagkräftige Truppe auf die Beine stellen werden.“

 

Was braucht Hansa für Spieler?

Maronn: „Vorrangig wollen wir uns in der Abwehr verstärken. Wir denken auch über einen Offensivspieler nach.“

 

Werden Sie wieder Spieler aus Skandinavien holen?

Maronn: „Damit haben wir gute Erfahrungen gemacht. Das ist ein Bestandteil unseres Scouting-Systems. Außerdem schaue ich auf den eigenen Nachwuchs und auf den deutschen Markt.“

 

Viele Verträge laufen 2008 aus..

Maronn: „Richtig, es ist eine vorrangige Aufgabe, mit diesen Jungs zu sprechen und die Verträge möglichst noch im Sommer langfristig zu verlängern.“

Wie ist Ihr Verhältnis zu Frank Pagelsdorf?

 

Maronn: „Wir haben schon drei Jahre in der Bundesliga von 1994 bis 1997 und ein Jahr in der 2. Liga zusammengearbeitet. Da gab es keine Probleme. Wir haben ein gutes Verhältnis und ein gemeinsames Ziel, den Klassenerhalt. Ich bin überzeugt davon, dass wir das schaffen können.“

 

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