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17.05.2009 16:37 Uhr

Martin Retov: Wir dürfen nur auf uns selbst schauen

Völlig abgekämpft verließ auch Kapitän Martin Retov den Rasen der DKB-Arena und wusste zunächst nicht so recht, ob er sich über das 0:0 gegen den 1.FC Nürnberg freuen durfte.

Hansa-Online: Wie beurteilst Du so kurz nach dem Schlusspfiff das Unentschieden gegen die Nürnberger?
Retov: Das Ergebnis ist natürlich nicht das, was wir uns erhofft haben. Aber die Nürnberger haben einfach auch sehr gut gespielt, so dass es heute nicht einfach war, zu gewinnen.

Hansa-Online: Muss man mit dem Punkt also zufrieden sein?
Retov: Wenn man sieht, dass wir kurz vor Schluss noch die Riesenchance haben, das Spiel zu gewinnen, war natürlich mehr drin. Auch beim Latten-Kopfball von Fin Bartels war natürlich viel Pech dabei. Aber die anderen Ergebnisse haben zumindest dafür gesorgt, dass wir den Klassenerhalt weiter aus eigener Kraft schaffen können. Das ist das Positive an dem Ergebnis.

Hansa-Online: Seid ihr während des Spiel über die Zwischenergebnisse informiert gewesen?
Retov: Nein, überhaupt nicht. Auch in der Pause haben wir in der Kabine die Halbzeitstände nicht erfahren. Erst, als die Ergebnisse nach dem Spiel auf der Anzeigetafel erschienen, wussten wir, dass wir auf Platz 15 liegen.

Hansa-Online: Nun steht in Wiesbaden also nur ein Sieg zur Debatte?
Retov: Ja, dort müssen wir gewinnen. Wir können uns ja nicht darauf verlassen, dass Osnabrück in Duisburg verliert. Wir dürfen nur auf uns selbst schauen und müssen alles daran setzen, dass wir uns in Wiesbaden die drei Punkte holen, die uns noch für den Klassenerhalt fehlen.

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