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20.03.2008 19:51 Uhr

Meister noch mit Tuchfühlung zu Rang 5

Der amtierende Deutsche Meister VfB Stuttgart, bei dem der F.C. Hansa am kommenden Sonnabend um 15.30 Uhr antreten muss, kann seinen Titel nicht mehr verteidigen. Zwölf Punkte Rückstand zum Tabellenführer FC Bayern sind bei zehn ausstehenden Saisonspielen praktisch nicht mehr aufzuholen. Doch auf die Teilnahme am internationalen Wettbewerb dürfen die Schwaben noch hoffen. Zwar wird der sechste Platz, den der VfB aktuell belegt, in dieser Saison wohl nicht für die direkte UEFA-Cup-Teilnahme reichen, doch zum Tabellenfünften FC Schalke 04 hält der VfB bei drei Punkten Rückstand noch Tuchfühlung.

Den Löwenanteil der bislang eingefahrenen 38 Punkte erkämpften die Stuttgarter im eigenen Stadion, wo sie acht Heimsiege einfahren konnten und damit auf die zweitbeste Ausbeute aller Bundesligisten verweisen können. Zuletzt veranstaltete der VfB beim 6:3 gegen den SV Werder Bremen sogar ein Schützenfest, wobei sich Nationalstürmer Mario Gomez als dreifacher Torschütze auszeichnete und – gemeinsam mit dem Münchner Luca Toni – die Torschützenliste der Bundesliga anführt.

 

Die erste Halbserie hatten die Stuttgarter als Achter beendet, mit acht Siegen und acht Niederlagen. Sicherlich nicht standesgemäß für den amtierenden Meister, aber auch eine Folge der Tatsache, dass nicht alle Leistungsträger gehalten werden konnten und dies durch die entsprechenden Neuzugänge nicht kompensiert werden konnte. Es war nicht nur Gledson, der nach seinem Platzverweis in der ersten Pokalrunde von Trainer Armin Veh nicht mehr berücksichtigt wurde und in der Winterpause schon wieder den VfB verlassen durfte. Auch Stürmer Ewerthon, der im Sommer von Real Saragossa ausgeliehen wurde, schickte man schon nach einem halben Jahr vorzeitig zurück nach Spanien. Dafür wurde Sergiu Marian Radu aus Wolfsburg verpflichtet, ein Leihtauschgeschäft mit Daniel Ljuboja, der bei Armin Veh in Ungnade gefallen war und zu den Niedersachsen wechselte.

 

Auch Torhüter Raphael Schäfer, im vergangenen Sommer für 2,3 Millionen Euro Ablöse aus Nürnberg als Hildebrandt-Nachfolger verpflichtet, konnte die Erwartungen nicht erfüllen. Momentan ist er nur noch Reservist und der erst 19jährige Sven Ulreich steht zwischen den Pfosten. Erst im Januar hatte der Stuttgarter Coach den Keeper der VfB-Regionalligamannschaft, der zu Saisonbeginn noch als Nummer 4 galt, in den Profi-Kader befördert. Und nachdem Stammkeeper Schäfer auch zum Rückrundenstart auf Schalke patzte, bekam der Youngster eine Chance – und nutzte sie.

 

Auch mit der Mannschaft des VfB ging es wieder aufwärts, zwischen dem 20. und 23. Spieltag wurden vier Siege in Folge eingefahren. Und plötzlich war der Rückstand auf Platz fünf von neun Punkten auf nur noch einen Punkt geschrumpft! Nach dem 1:1 am vergangenen Sonnabend in Bochum sind es zwar wieder drei Zähler Differenz zum Tabellenfünften FC Schalke 04, doch mit dem Schwung von zuletzt fünf ungeschlagenen Spielen dürfen die Stuttgarter weiter auf eine UEFA-Cup-Teilnahme hoffen. Die erste Mannschaft, die ihnen auf dem Weg dorthin wieder ein Bein stellen könnte, wäre der F.C. Hansa ...

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