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05.08.2010 22:19 Uhr

Michael Wiemann: Das war ein klares Stürmerfoul

Michael Wiemann war der Pechvogel der Partie, denn nach dem Stürmerfoul gegen ihn in der 66. Spielminute schafften die Stuttgarter die Vorentscheidung im Spiel gegen den F.C. Hansa. Auch der Innenverteidiger war natürlich sehr enttäuscht nach dem 0:3 bei der VfB-Reserve.

Hansa-Online: Die erste Saisonniederlage ist perfekt. Ein gerechtes Ergebnis?

Wiemann: Nein, denn die Niederlage ist viel zu hoch ausgefallen. Auch nach dem Rückstand und in Unterzahl haben wir uns nicht aus der Ruhe bringen lassen und versucht, dagegen zu halten. Doch die Stuttgarter haben uns ausgekontert.

Hansa-Online: Wie hast Du die Entstehung des Elfmeters gesehen?

Wiemann: Ob es Elfmeter war, konnte ich aus meiner Position nicht genau erkennen. Auf jeden Fall aber hätte es nicht auch noch eine Rote Karte geben dürfen.

Hansa-Online: Im Zweikampf vor dem 2:0 warst Du direkt beteiligt. Was ist dort passiert?

Wiemann: Zuerst bhaben wir beide ein bisschen gedrückt, doch dann bekomme ich im Laufduell einen Schlag an den Kopf und bin hingefallen. Für mich ein ganz klares Stürmerfoul.

Hansa-Online: War das 2:0 die Vorentscheidung?

Wiemann: Ja, denn die Stuttgarter hatten auch die größeren Kraftreserven. Sie waren ja nicht nur in Überzahl, sondern hatten vor dem Spiel auch einen Tag länger Pause als wir.

Hansa-Online: Am Sonntag kommt TuS Koblenz nach Rostock. Was dürfen die Fans dort erwarten?

Wiemann: Wir werden versuchen, so schnell wie möglich zu regenerieren, um uns vor heimischem Publikum wieder von der besseren Seite zu zeigen. Mit den Fans im Rücken wollen wir den dritten Saisonsieg einfahren, auch wenn die Koblenzer, die nach drei Spieltagen noch ungeschlagen sind, sicherlich stärker sein werden als der VfR Aalen.

 

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