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31.07.2014 17:39 Uhr

Mit Selbstvertrauen aus Münster in das erste Heimspiel

Für Hansa-Allrounder Denis Weidlich geht es am kommenden Sonnabend gegen seinen Ex-Verein, doch eine besondere Partie ist das Heimspiel gegen den FC Rot-Weiß Erfurt für ihn nicht: „Ich kenne zwar noch einige Spieler und Funktionäre, aber direkten Kontakt habe ich zu keinem mehr“, erklärt der 28jährige, der sich auch im Vorfeld der Partie nicht ausführlicher mit den Rot-Weißen auseinandergesetzt hat: „Ich denke, wir sind gut beraten, wenn wir uns in erster Linie auf uns selbst konzentrieren. Das hat in Münster ja auch ganz gut geklappt, zumindest offensiv haben wir dort ja eine ganz starke Leistung abgeliefert“, unterstreicht der Mann mit der Rückennummer 5, der allerdings auch weiß, was noch verbessert werden muss: „Man hat in Münster auch gesehen, was passieren kann, wenn man nur ein paar Prozent nachlässt!“

Trainer Peter Vollmann waren die Schwächen im Abwehrverhalten natürlich auch aufgefallen: „Drei Gegentore nach Standards dürfen nicht passieren.“ Doch auch der Chef-Coach der Hanseaten erinnert sich in erster Linie an die positiven Seiten des Münster-Spiels: „Mit diesem Auftaktsieg haben wir viel Selbstvertrauen getankt, das wir nun auch mit in das erste Heimspiel nehmen können. Grundsätzlich wollen wir jedes Spiel gewinnen, egal ob zuhause oder auswärts. Wir werden niemals vorher sagen, dass wir mit einem Punkt zufrieden sind“, erklärt Peter Vollmann, der aber auch betont: „Versprechen kann ich natürlich nichts!“

Und das gilt auch für das Heimspiel am kommenden Sonnabend ab 14 Uhr gegen den FC Rot-Weiß Erfurt. Für viele Beobachter geht der F.C. Hansa zwar als Favorit in die Begegnung – zumal die Erfurter ihren Saisonauftakt zuhause gegen Borussia Dortmund II verpatzt haben. Doch der Hansa-Trainer sieht dies anders: „Wir haben eine 50/50-Chance. Die Erfurter werden ganz bestimmt nicht nach Rostock kommen, um nur die Punkte abzuliefern. Aus den Fehlern im ersten Spiel werden sie gelernt haben und umstellen, damit es diesmal besser läuft. Ich rechne mit einem ganz engen Match“, unterstreicht Peter Vollmann, für den auch der FC Rot-Weiß Erfurt zu jenen Mannschaften gehört, die die breite Spitze der 3. Liga bilden: „Nicht umsonst haben sie ja auch selbst gesagt, dass sie oben mitspielen wollen.“

Personell kann der Hansa-Trainer erneut aus den Vollen schöpfen: „Alle Spieler, die aktuell am Mannschaftstraining teilnehmen, sind voll einsatzfähig.“ Und natürlich bauen die Hanseaten auch wieder auf die Unterstützung der eigenen Zuschauer, die wieder zahlreicher in die DKB-Arena kommen werden als in der Rückrunde der abgelaufenen Saison. Mit bis zu 13.000 Zuschauern wird aktuell kalkuliert, doch möglicherweise kommen noch ein paar Kurzentschlossene hinzu. Immerhin steht das Vorprogramm zum ersten Heimspiel der neuen Saison auch unter dem Motto: „Tradition hält Einzug – Sei dabei, wenn Geschichte sichtbar wird!“ Es lohnt sich also definitiv, rechtzeitig vor Spielbeginn im Stadion zu sein.

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