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02.10.2006 09:57 Uhr

Nach Blitzstart am Ende noch gezittert

Auch ohne die Unterstützung der eigenen Fans bleibt die zweite Mannschaft des FC Hansa zu Hause ungeschlagen. Das „Geisterspiel“ gegen den Berliner FC Preussen, das die Rostocker nach den Affenrufen gegen Nationalspieler Gerald Asamoah in der Pokal-Partie gegen den FC Schalke 04 zur Strafe vor leeren Rängen austragen mussten, gewannen sie am Sonnabend mit 3:2 (3:1).

Dabei profitierte das Team von Trainer Thomas Finck von einem Blitzstart. Nach elf Minuten waren die Rostocker mit 3:0 enteilt. „Am Ende mussten wir allerdings froh sein, dass wir die Berliner Schwächen in der Defensive zu Beginn der Partie so resolut ausgenutzt haben“, bilanzierte Finck, dessen Mannschaft gleich die ersten drei Torchancen in zählbare Erfolge ummünzen konnte. Einen Eckball von Felix Dojahn köpfte Patrick Jahn in die Maschen, Dojahns hohe Flanke von links verwertete Robert Franke ebenfalls per Kopf und nach Steilpass von Franke spitzelte Alexander Fogel das Leder ins kurze Eck.

Doch schon in der Folgezeit musste der Hansa-Coach mit ansehen, wie seine Mannschaft im Gefühl der klaren Führung nachlässig wurde: „Da kann man sagen, was man will. Man findet einfach kein Gehör“, monierte der Coach.

Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich nichts. Im Gegenteil: Eine Schaltpause in der Abwehr verhalf den Berlinern sogar zum zweiten Treffer. Wenig später (71.) hätte Luczak fast sogar seinen dritten Treffer und damit den Ausgleich markiert. Erst als Finck zwei frische Abwehrspieler brachte, zog wieder die nötige Sicherheit ein.

 

Hansa II: Formella – Kessler (73. N. Lange), Freitag, Jahn, Pett – Gaede – Albert (84. Pieper), A. Müller, Dojahn – Franke, Fogel (73. S. Müller)

 

Tore: 1:0 Jahn (3.), 2:0 Franke (4.), 3:0 Fogel (11.), 3:1, 3:2 Luczak (28., 67.).

 

(Quelle: Ostseezeitung)

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