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15.02.2006 09:06 Uhr

Nächster Auswärtsgegner SC Paderborn

Der SC Paderborn hat bislang die Erwartungen mehr als übertroffen und alle Experten Lügen gestraft. Als Absteiger Nummer 1 wurden die Ostwestfalen vor der Serie gehandelt. Von wegen. Als bester Aufsteiger gingen die Paderborner in die Rückserie. Selbst die Aufstiegsplätze liegen für die Paderborner in Sichtweite.

Doch von einem Durchmarsch in die Bundesliga wollen die Domstädter nichts wissen. „Wir wollen so schnell wie möglich den Klassenerhalt schaffen. Das ist unser Bestreben“, beschreibt Trainer Jos Luhukay die erklärte Zielsetzung.

Dabei sieht es gut aus, dass die Paderborner dies frühzeitig erreichen. Präsentieren sie sich weiterhin so konstant, dürfte der Klassenerhalt schon in den nächsten Wochen perfekt gemacht werden.

Was ist das Geheimrezept der Ostwestfalen? Sie hatten vor allem Glück mit ihren Neuverpflichtungen. Von zehn Zugängen des Sommers erkämpften sich fünf einen Stammplatz. David Fall (Erfurt), Roel Brouwers (Kerkrade) und Garry de Graef (De Graafschap) brachten Stabilität in der Abwehrkette. Marcel Ndjeng (Düsseldorf) sorgte sogar für Furore und spielte sich mit seinen Toren ins Blickfeld der Bundesliga. Hinzu ist Dennis Schulp (Den Bosch) eine echte Verstärkung.

Zudem präsentierte sich der SCP bislang als geschlossene Einheit und vor allem als unwahrscheinlich heimstark. Nur auswärts läuft es nicht nach Plan für Paderborn, dort holte das Team gerade mal mickrige acht Punkte. Deshalb reagierte Präsident Wilfried Finke und es wurden mit Albert Bunjaku (Schaffhausen) und Sebastian Schoof (Siegen) zwei zusätzliche Angreifer verpflichtet. Dazu haben sich die Paderborner auch einen neuen Torhüter geleistet: Tom Starke vom Bundesligisten Bayer Leverkusen.

Während es sportlich besser als geplant läuft, macht der Bau des neuen Stadions den Verantwortlichen des SCP große Sorgen. Denn der Klub muss weiter auf die neue Paragon-Arena warten. Der von Anwohner-Klagen erwirkte Baustopp bleibt bis März bestehen. „Wir hoffen jetzt, dass das neue Stadion bis zur neuen Saison steht“, sagt SC-Geschäftsführer Martin Hornberger. Eigentlich sollte schon zur Rückrunde in der neuen Arena gespielt werden.

 

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