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23.10.2008 11:02 Uhr

Pagelsdorf: Es gibt keinen Anlass, die Mannschaft umzubauen

Wenn der F.C. Hansa am Freitag um 18 Uhr beim FSV Frankfurt antritt, ist davon auszugehen, dass in der Commerzbank-Arena die gleiche Startelf aufläuft wie am vergangenen Sonntag gegen TuS Koblenz. „Es gibt natürlich keinen Anlass, die Mannschaft umzubauen“, weiß nicht nur Frank Pagelsdorf, zumal „alle Spieler, die gegen Koblenz dabei waren, auch diesmal fit sind.“ Ob es Veränderungen im 18er Kader geben wird, dürfte nicht zuletzt vom Genesungsprozess von Christian Rahn und Regis Dorn abhängen. „Ich habe im Moment eine Vorauswahl von 20 Spielern getroffen, da gehören die beiden dazu“, erklärte Frank Pagelsdorf am heutigen Mittwoch, will am Donnerstag aber mit maximal 19 Spielern die Flugreise nach Hessen antreten. Definitiv ausfallen werden weiterhin Stefan Wächter, Tobias Rathgeb, Zafer Yelen und Gledson.

In Frankfurt angekommen, will Frank Pagelsdorf seine Mannschaft auch noch einmal an das erfolgreiche Pokalspiel an gleicher Stelle erinnern. Vor einem Monat konnten die Hanseaten bekanntlich den Erstligisten Eintracht Frankfurt mit einem 2:1 Auswärtssieg nach Verlängerung ausschalten. „Damit meine ich aber natürlich nur das erfolgreiche Endergebnis, denn ein 1:1 nach 90 Minuten wäre diesmal zu wenig. Schließlich hinken wir punktemäßig unserem Saisonziel immer noch hinterher“, unterstreicht der Hansa-Trainer, dessen Spieler sich gerne auch noch an den vergangenen Sonntag und den 9:0 Kantersieg über TuS Koblenz erinnern dürfen. „Ich sehe keinen Grund, warum ich dieses Ergebnis aus den Köpfen der Spieler verdrängen soll. Es ist doch schön zu wissen, dass man in einem Spiel neun Tore schießen kann“, erklärt Frank Pagelsdorf, der sich sicher ist, dass dieser hohe Sieg die Hanseaten keineswegs zu Leichtfertigkeiten verführen wird: „Wir haben ja das warnende Beispiel noch unmittelbar vor Augen. Die Koblenzer hatten schließlich auch gerade Spitzenreiter Kaiserslautern hoch mit 5:0 bezwungen, bevor sie zu uns kamen!“

Doch nicht nur deshalb hebt der Hansa-Coach vor der morgigen Auswärtspartie den warnenden Zeigefinger. Auch das Leistungsvermögen des FSV schätzt er viel stärker ein, als es die Platzierung der Mannschaft, die nach der 1:3 Niederlage in Wiesbaden am vergangenen Sonntag auf den letzten Rang zurückgefallen ist, vermuten lässt: „Der Tabellenplatz täuscht auf jeden Fall, da gehören die Frankfurter nach ihren bisher gezeigten Leistungen nicht hin. Wir haben großen Respekt vor dieser Mannschaft, es gibt keinen Anlass, sie zu unterschätzen.“

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