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08.04.2008 15:36 Uhr

Pagelsdorf: Von Agali erwarte ich eine Reaktion

Vor dem zweiten aufeinander folgenden Auswärtsspiel, das den F.C. Hansa am kommenden Sonnabend zum Mitaufsteiger Karlsruher SC führt, braucht Trainer Frank Pagelsdorf seine Mannschaft sicherlich nicht extra motivieren. Noch relativ deutlich sind die Erinnerungen an die Aufholjagd aus der Vorsaison, als die Hanseaten im Karlsruher Wildparkstadion durch drei Treffer in der Schlussviertelstunde ein 4:4 Unentschieden erkämpften. „Da haben wir ein ganz tolles Spiel gemacht. Doch ich glaube nicht, dass ich deswegen jetzt ein Video dieser Partie in den Mittelpunkt der Vorbereitung stellen muss. Die meisten Spieler waren ja ohnehin selbst dabei. Maximal werden wir kurz vor dem Spiel noch einmal darauf eingehen.“

 

Trotz der prekären Tabellensituation nach dem jüngsten Abrutschen auf einen Abstiegsplatz hält Frank Pagelsdorf an einer normalen Vorbereitung fest: „Es ist kein Trainingslager oder ähnliches geplant. Wir waren am Dienstag Vormittag zum Kraftkreis in der Halle und bestreiten die weiteren Einheiten hier bei uns auf dem Trainingsplatz. Daran ändert auch der momentane Dauerregen nichts“, erklärt der Hansa-Coach, der hofft, dass spätestens ab Mittwoch alle leicht angeschlagenen Akteure wieder das normale Programm bestreiten können. Zunächst hatten Tobias Rathgeb, Christian Rahn, Rene Rydlewicz, Zafer Yelen und Sebastian Hähnge noch ein Sonderprogramm absolviert.

 

Besonderes Augenmerk wird Frank Pagelsdorf in dieser Trainingswoche auf Victor Agali legen: „Von ihm erwarte ich eine Reaktion“, macht der Hansa-Coach deutlich, dass er den Hansa-Stürmer trotz seiner Verbannung aus dem 18er Kader für das Schalke-Spiel keineswegs endgültig aussortiert hat. Ohnehin muss die Angriffsbesetzung für das Spiel in Karlsruhe wieder geändert werden, denn Amir Shapourzadeh, der im Vorjahr zwei der vier Hansa-Tore gegen den KSC erzielt hatte, ist diesmal wegen seiner fünften Gelben Karte gesperrt.

 

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