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22.09.2008 13:20 Uhr

Pagelsdorf: Wir sind ein starker Außenseiter

Mit 18 Spielern hat sich der F.C. Hansa am Montag Mittag auf den Weg zum Pokalspiel nach Frankfurt gemacht. Nicht im Kader ist im Vergleich zum vergangenen Punktspiel bei Rot-Weiß Ahlen diesmal Verteidiger Diego Morais, während der zuletzt angeschlagene Stürmer Regis Dorn, der im Ahlener Wersestadion nur auf der Tribüne gesessen hatte, wieder zur Verfügung steht.

Weiterhin nicht dabei sein wird am Dienstag Abend ab 19 Uhr in der Frankfurter Commerzbank-Arena Christian Rahn, dessen Denkpause von Trainer Frank Pagelsdorf verlängert wurde. Trotzdem ist nicht auszuschließen, dass es auf der linken Abwehrseite erneut eine Veränderung geben wird. „Möglichweise wird Bastian Oczipka eine Chance erhalten“, schließt er ein Debüt des 19jährigen Last-Minute-Neuzugangs nicht aus, zumal er betont: „Im Vergleich zum Ahlen-Spiel müssen wir kompakter stehen, das Stellungsspiel im Defensivverhalten verbessern und dabei die Außenpositionen besser zumachen. Auf keinen Fall dürfen wir dem Gegner wieder so viele Torchancen gestatten.“

Gleichzeitig macht der Hansa-Coach aber auch klar, dass sich die Mannschaft nicht nur auf die Defensive beschränken will: „Sicherlich werden wir im Frankfurter Stadion kein Forechecking spielen. Aber wir müssen natürlich auch versuchen, dort Tore zu schießen. Schließlich ist es unser Ziel, in die nächste Runde einzuziehen.“ Dass er dabei Enrico Kern, der in Ahlen nur als Joker zum Zuge kam und in der 90. Minute den Pfosten getroffen hatte, wieder für die Anfangsformation nominiert, schloss Frank Pagelsdorf nicht aus: „Die erste Elf steht zwar noch nicht fest. Aber es ist denkbar, dass Enrico wieder dabei ist.“

Es ist also damit zu rechnen, dass es mehrere Veränderungen gegenüber dem Ahlen-Spiel geben wird. „Wichtig ist, dass wir in Frankfurt eine klare Ordnung auf dem Platz haben“, fordert Pagelsdorf, der gegen Erstligist Eintracht Frankfurt auch davon ausgeht, dass seine Mannschaft „befreit aufspielen kann. Wir sind dort natürlich Außenseiter, aber ein starker Außenseiter“, schwingt in seinen Äußerungen durchaus Optimismus mit.

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