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09.04.2011 10:32 Uhr

Patrick Kühn schnürt ein Dreierpack zum elften Heimsieg

Die zweite Mannschaft des F.C. Hansa Rostock hat bei schwierigsten Wetterverhältnissen am gestrigen Freitagabend ihre weiße Heimweste behalten können. Gegen das Tabellenschlusslicht Ludwigsfelde gab es einen am Ende ungefährdeten 4:1 (1:0)-Erfolg – bereits der elfte Heimsieg im elften Heimspiel! Damit konnten sich die Rostocker (wie bereits vor einigen Wochen nach dem 1:1-Unentschieden bei Tennis Borussia Berlin) zumindest für eine Nacht die Tabellenführung der Oberliga Nord/Nordost sichern. In der ersten Halbzeit brauchten die Rostocker zunächst einige Zeit, um ins Spiel zu kommen. Patrick Kühn setzte in der 25. Minute noch einen Schuss über das Tor des LFC, in der 33. Spielminute  machte es Kühn dann besser, entwischte seinem Bewacher und nutzte die kleine Unentschlossenheit des LFC-Keepers und überlupfte diesen dann gekonnt zum 1:0 (33.). Drei Minuten später scheiterte Fikic nach Hereingabe von Max Rausch aus Nahdistanz am Schlussmann der Gäste. Es ging mit der knappen aber verdienten Führung des FCH gegen tief stehende Gäste in die Pause.
 
In der zweiten Hälfte agierten die Rostocker dann von Beginn an druckvoll und kamen schnell zum zweiten Treffer. Zunächst traf Kunstmann nur den Innenpfosten, im Nachsetzen war dann wieder Kühn zur Stelle (48.). Wenig später vergab Kunstmann eine gute Chance zur Vorentscheidung (53.). Wie aus heiterem Himmel kamen die Gäste dann zum Anschlusstreffer – Weller nutzte die Unordnung in der Hansa-Defensive und traf mit schönem Volleyschuss aus 18 Metern. In den folgenden Minuten hatte der FCH II dann Mühe, wieder die nötige Ordnung in die eigenen Reihen zu bekommen. Glück für die Rietentiet-Jungs, als Naofumi vorbeischoss (67.) und Krüger mit einem Kopfball nur die Latte traf (76.). Erneut war es dann aber der überragende Patrick Kühn, der einen Pass von Max Kremer aufnahm und klasse in den Winkel des LFC Kastens vollstreckte (83.). Nach einer Ecke von Rico Gladrow gelang dann dem eingewechselten Mathias Wenger per Kopfball sogar noch der 4:1-Endstand (87.).
 
Trainer Axel Rietentiet: „Das waren heute natürlich sehr schwierige Windverhältnisse. Wir brauchten einige Zeit, um ins Spiel zu kommen, sind dann aber etwas glücklich in Führung gegangen. Spielentscheidend war für mich dann das zweite Tor. Das Gegentor darf dann so nicht fallen, da müssen wir einfach vor den Ball kommen und klären. In der Phase nach diesem Tor hatten wir natürlich etwas Dusel. Am Ende ist das 4:1 sicherlich ein Tor zu hoch. Die Ludwigsfelder haben das insgesamt schon nicht schlecht gemacht. Wir haben die Pflichtaufgabe gelöst und freuen uns erst einmal über die Tabellenführung.“
 
FCH: Kerner – Schumski, Grundmann, Steinfeldt, Lange (60./Starke) – Rausch, Fikic, Becker (76./Wenger), Gladrow – Kühn, Kunstmann (69./Kremer)
 
Torfolge: 1:0 Patrick Kühn (33./Keeper Schostock kommt zu zögerlich raus, Kühn kommt mit seiner Schnelligkeit eher an den Ball und überlupft gekonnt), 2:0 Patrick Kühn (48./Marcel Kunstmann trifft nur den Innenpfosten, Patrick Kühn vollstreckt im Nachsetzen), 2:1 Weller (61./Volleyschuss aus 18 Metern), 3:1 Patrick Kühne (83./nach schönem Pass von Mak Kremer ist Kühn erneut der Schnellste und vollstreckt eiskalt und überlegt), 4:1 Mathias Wenger (87./Kopfball nach Ecke von Rico Gladrow)
 
Zuschauer: 60
 
Gelbe Karten: Bartusch, Toth (LFC)
 

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