Offizielle Website des F.C. Hansa Rostock - Unsinkbar seit 1965

24.09.2010 13:53 Uhr

Peter Vollmann: Braunschweig ist taktisch noch stärker einzuschätzen

Zu ungewohnter Stunde am Sonntag ab 13.30 Uhr trägt der F.C. Hansa sein nächstes Heimspiel aus. Zu Gast in der Rostocker DKB-Arena ist die Mannschaft von Eintracht Braunschweig, die nach neun absolvierten Saisonspielen die gleiche Bilanz wie der F.C. Hansa aufweisen kann. Sechs Siegen stehen bei einem Unentschieden zwei Niederlagen gegenüber, mit jeweils 19 Punkten sind die beiden Kontrahenten Tabellennachbarn auf den Rängen 2 und 3.

Durch den 4:0 Heimsieg am Dienstag über den FC Rot-Weiß Erfurt haben die Braunschweiger nun die beste Tordifferenz aller Drittligisten und den F.C. Hansa überflügelt, der zeitgleich in Offenbach verlor. Das negative Ergebnis jedoch soll nach Ansicht von Hansa-Trainer Peter Vollmann aus den Köpfen der Spieler verbannt werden: „Wir müssen dahin kommen, Spiel und Ergebnis voneinander zu trennen. Wir haben in Offenbach verloren, weil wir mehr individuelle Fehler gemacht haben als der Gegner. Wir machen ja kein Geheimnis daraus, dass Jörg Hahnel zwei Gegentore verschuldet hat. Das weiß er selbst, doch wir werden ihm deshalb nicht den Kopf abreißen.“

Gegen Eintracht Braunschweig wird Jörg Hahnel erneut zwischen den Pfosten stehen, während die Besetzung der Sechser-Position vor der Abwehr noch offen ist. „Beide Kandidaten sind noch angeschlagen. Bei Kevin Pannewitz sieht es momentan allerdings so aus, als ob er spielen könnte, bei Robert Müller nicht ganz so gut. Ich hoffe aber, dass zumindest einer spielen wird!“ Auch Mohammed Lartey konnte zuletzt nur Lauftraining bestreiten, sein Einsatz am Sonntag scheint jedoch nicht gefährdet.

Die Braunschweiger Mannschaft schätzt der Hansa-Trainer sogar noch einen Tick stärker ein als die Offenbacher Kickers. „Vor allem taktisch sind sie noch präziser, in der Defensive noch disziplinierter. Das gilt besonders auswärts, was man ja auch an der Anzahl der Gegentore sieht“, unterstreicht Peter Vollmann. Lediglich beim FC Bayern II musste Eintracht-Keeper Petkovic einmal hinter sich greifen, die anderen drei Gegentreffer kassierte er zuhause!
Trotzdem hofft Peter Vollmann, der bis vor acht Jahren selbst noch Eintracht-Trainer war, auf einen vollen Erfolg über seinen Ex-Verein. „Wir müssen Lösungswege und Mittel finden, mit denen wir auch gegen gut strukturierte Mannschaften zu Toren und schlussendlich zum Erfolg kommen. Und wir müssen die individuellen Fehler abstellen“, fordert der Hansa-Coach.

Zurück