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22.07.2011 15:03 Uhr

Peter Vollmann: Das Hauptaugenmerk muss auf dem Platz liegen

Wenn der F.C. Hansa am kommenden Sonntag ab 15.30 Uhr bei der SG Dynamo Dresden antritt, wird das Glücksgas-Stadion der Elbmetropole erneut ausverkauft sein. Wie in der Vorsaison können 29.000 Zuschauer die Partie verfolgen, auch das Gästekontingent von 1.700 Karten wurde komplett durch die Fans des F.C. Hansa in Anspruch genommen.

Dass das Traditionsduell zwischen Dynamo und dem F.C. Hansa, das allein im Rahmen der DDR-Oberliga 46mal ausgetragen wurde, eine sehr emotionale Begegnung wird, weiß auch Trainer Peter Vollmann. Gerade deshalb appelliert er diesmal besonders deutlich an seine Akteure: „Es ist wichtig, dass das Hauptaugenmerk auf dem Platz liegt. Das Spiel sollte auf jeden Fall im Mittelpunkt stehen!“
Dabei fordert der Hansa-Trainer vollste Konzentration auf die neue Aufgabe: „Von der Heimniederlage gegen Paderborn dürfen wir uns nicht vom Stuhl ziehen lassen! Immerhin wissen wir jetzt, wo wir uns einzuordnen haben.“ Peter Vollmann ist davon überzeugt, „dass die Spieler den Umzug aus den Luftschlössern, die wohl einige schon gebaut hatten, in ein angemessenes Haus gut überstanden haben.“

Abgesehen von Stephan Gusche, der weiterhin noch nicht einsatzfähig ist, stehen dem Hansa-Coach am Sonntag in Dresden voraussichtlich alle Spieler zur Verfügung. Einzig hinter Robert Müller, der sich am Mittwoch eine Trainingsverletzung zugezogen hatte, steht noch ein Fragezeichen: „Er soll am Freitag Nachmittag wieder ins Training einsteigen. Es ist zwar noch nicht hundertprozentig sicher, aber ich bin guter Dinge, dass Robert am Sonntag wieder einsetzbar sein wird.“

Der angeschlagene Spieler selbst brennt natürlich auf einen Einsatz in Dresden - und nicht nur, weil er im letzten Aufeinandertreffen beider Mannschaften vor dreieinhalb Monaten in Rostock das einzige Tor erzielt hatte: „An diesen Treffer denkt man natürlich gern zurück, weil es ein sehr wichtiger war. Wir haben damit drei Punkte geholt und einen riesigen Schritt in Richtung Aufstieg gemacht. Aber das alles ist in der Vorsaison gewesen und zählt jetzt nicht mehr.“ Robert Müller weiß: „Wir müssen erneut ein gutes Spiel machen, wenn wir auch diesmal erfolgreich sein wollen. Die Chancen stehen sicherlich 50:50 und wir werden alles daran setzen, unsere Chance zu nutzen.“

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