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07.04.2011 13:48 Uhr

Peter Vollmann: Mit einem Sieg über Dresden wäre die Woche perfekt

Bei nur noch sieben ausstehenden Spieltagen geht die aktuelle Drittliga-Saison in die entscheidende Phase und auch das Zuschauerinteresse steigt unvermindert an. Nachdem schon bei den vergangenen beiden Heimspielen gegen Kickers Offenbach und Carl Zeiss Jena jeweils neue Saisonrekorde aufgestellt werden konnten, wird gegen Dynamo Dresden nun auch die 20.000 Zuschauer-Marke geknackt. Die DKB-Arena ist sogar erstmals seit dem letzten Zweitliga-Heimspiel gegen Energie Cottbus am 2. Mai vergangenen Jahres wieder ausverkauft. „Das Spiel gegen Dresden vor so einer Kulisse wird natürlich ein absolutes Highlight für Rostock. Und wir werden alles daran setzen, auch diese Partie erfolgreich zu beenden. Dann wäre die englische Woche perfekt“, weiß auch Hansa-Trainer Peter Vollmann.
 
Innerhalb von nur elf Wochen hat der F.C. Hansa nun auch den vierten Kontrahenten zu Gast, gegen den man bereits in den 50er- und 60er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts Meisterschaftsspiele bestritt. Nach den Heimsiegen in den traditionsreichen Duellen mit Erfurt (3:0), Babelsberg (3:0) und Jena (2:1) streben die Hanseaten gegen Dynamo Dresden ebenfalls einen vollen Erfolg an. Auch die Elbestädter dürfen sich noch Aufstiegschancen ausrechnen, auch wenn sie zuletzt zweimal verloren und damit bei mittlerweile 18 Punkten Rückstand auf den F.C. Hansa den direkten Aufstieg endgültig aus den Augen verloren haben.
 
Der F.C. Hansa hingegen benötigt nur noch drei Siege, um sich sicher für die 2. Bundesliga zu qualifizieren. Von vorzeitigen Aufstiegs-Glückwünschen will Peter Vollmann allerdings nichts wissen: „Ich kann erst ruhig schlafen, wenn rein rechnerisch alles durch ist.“
 
Theoretisch könnte die Mannschaft auch am Sonnabend wieder in ihrer aktuellen Bestbesetzung auflaufen, denn keiner der gefährdeten Akteure hat am Mittwoch in Heidenheim die fünfte bzw. zehnte Gelbe Karte gesehen. Möglicherweise stellt Trainer Peter Vollmann seine Mannschaft aber erneut um: „In Heidenheim sind die Spieler unglaublich viel gelaufen. Das Spiel gegen Dresden könnte also auch zu einer Kraftfrage werden!“ Eventuell gönnt der Hansa-Coach also wieder einem Stammspieler eine Pause, zumal sich Björn Ziegenbein mit seinem Siegtor wieder für die Startelf ins Gespräch gebracht hat.

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