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25.11.2010 14:19 Uhr

Peter Vollmann: Regensburg hat sehr viel Qualität und Erfahrung

Keine aktuellen Personalsorgen plagen Trainer Peter Vollmann vor dem letzten Heimspiel seiner Mannschaft im alten Jahr. Zwar fallen zahlreiche Langzeitverletzte weiterhin aus, doch auf jene Akteure, die zuletzt mit nach Wiesbaden gereist sind, könnte der Hansa-Coach auch für die Begegnung mit dem SSV Jahn Regensburg 2000 zurückgreifen. Trotzdem wird es vermutlich zwei Veränderungen im 18er-Kader geben. Zum einen ist Ersatz-Keeper Andreas Kerner wieder fit, so dass Johannes Brinkies in den Kader der A-Junioren zurückkehren kann. Und zum anderen klopft Enrico Neitzel wieder an die Tür zum Drittliga-Kader. „Er hat zuletzt gut trainiert und war schon sehr nah dran. Doch in Wiesbaden habe ich diesen Spielertyp nicht unbedingt gebraucht“, verweist Peter Vollmann auf die defensivere Ausrichtung seiner Mannschaft beim 2:1 Auswärtssieg vom vergangenen Sonntag und ergänzt: „Das sieht zuhause gegen Regensburg schon wieder ganz anders aus. Enrico hat gute Chancen, wieder in den Kader zu rücken.“

Wenn der Tabellensechste am Sonnabend um 14 Uhr in der DKB-Arena aufläuft, sollen die drei Punkte natürlich in Rostock bleiben: „Zum einen möchten wir den Fans im letzten Heimspiel vor der Winterpause noch einmal das Gefühl geben, dass wir zuhause gewinnen können. Wir wollen ja auch zu unseren Heimspielen im neuen Jahr wieder viele Zuschauer begrüßen. Noch wichtiger wäre ein Sieg für uns jedoch, um unseren kleinen Vorsprung oben in der Tabelle zu verteidigen. Immerhin sind wir an den drei ausstehenden Spieltagen vor Weihnachten dann noch einmal spielfrei und müssen zweimal auswärts antreten“, weiß Peter Vollmann, dass es nicht einfach wird, die führende Position mit in das neue Jahr zu nehmen: „Wir wollen aber so viele Punkte wie möglich holen, um mit einem guten Gefühl ins neue Jahr zu gehen. Und wenn wir keine Federn lassen, werden wir es auch schaffen, Rang 1 zu verteidigen“, ist der Hansa-Trainer überzeugt, auch wenn er weiß, dass dann die Verfolger aus Braunschweig und Offenbach jeweils eines ihrer vier ausstehenden Spiele nicht gewinnen dürfen.

Bevor der F.C. Hansa im Dezember noch nach Ahlen und Aalen reisen muss, liegt der Fokus erst einmal nur auf dem bevorstehenden Heimspiel. „Wir denken weder an unsere Heimniederlage vor zwei Wochen gegen Bayern München zurück, noch an den Auswärtssieg vom vergangenen Sonntag in Wiesbaden. Die Konzentration gehört allein dem Duell mit Regensburg“, erklärt Peter Vollmann, der seine Mannschaft genau auf den kommenden Gegner eingestellt hat: „Die Regensburger Mannschaft hat nicht nur sehr viel Qualität, sondern besitzt vor allem auch sehr viel Erfahrung. Und sie ist in dieser Saison sehr auswärtsstark“, macht der FCH-Trainer deutlich, dass die Aufgabe noch schwieriger wird als bei der 0:2 Heimniederlage gegen die Bayern-Reserve. Immerhin hat der SSV Jahn vier seiner bislang acht Auswärtsspiele gewinnen können und in fremden Stadien zudem zweimal unentschieden gespielt.

Dass die Hanseaten als Tabellenführer gegen den - sechsten in der Favoritenrolle sind, weiß auch Mittelfeldspieler Björn Ziegenbein: „Um dieser gerecht werden zu können, müssen wir natürlich auch zuhause wieder das Tor treffen. Und zwar mindestens einmal mehr als der Gegner“, verweist der beste Torschütze der Hanseaten auf die einfache Arithmetik des Fußballs und traut seiner Mannschaft ebenfalls zu, an der Tabellenspitze zu überwintern: „Das ist auf jeden Fall ein realistisches Ziel. Wir müssen uns darauf konzentrieren, möglichst alle drei Spiele zu gewinnen. Dann wird es schwer für die anderen, an uns vorbeizukommen.“

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