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26.08.2010 14:11 Uhr

Peter Vollmann: Unterhaching ist besser als der Tabellenplatz

Vor der Begegnung mit der SpVgg Unterhaching, die am Sonnabend um 14 Uhr in der Rostocker DKB-Arena angepfiffen wird, drückt Trainer Peter Vollmann weiterhin auf die Euphoriebremse: „Die zwölf Punkte aus den bisherigen fünf Spielen sind zwar sehr gut für unser Selbstvertrauen, doch bislang haben wir auch noch nicht gegen eine Spitzenmannschaft gespielt. Die richtigen Nagelproben kommen noch und dazu zähle ich jetzt auch schon die Unterhachinger!“
 
Zwar belegen die Rand-Münchner aktuell nur den zwölften Rang, doch für Peter Vollmann sind sie „besser als ihr Tabellenplatz. Die Mannschaft hat mit den höchsten Etat in der Liga und sich mit mehreren Neuzugängen aktuell noch einmal neu aufgestellt. Nach dem ersten Saisonsieg am vergangenen Wochenende kann Unterhaching jetzt mit breiter Brust nach Rostock kommen.“ Trotzdem geht er davon aus, dass die Hanseaten das Spiel machen werden. „Ich erwarte, dass der Gegner tief steht, denn er hat die entsprechenden Spieler zum Kontern in seinen Reihen. Das bedeutet, wird werden uns in Geduld üben, den Kontrahenten pausenlos bearbeiten und auf Löcher lauern müssen.“
 
Bis auf die langzeitverletzten Dexter Langen und Matthias Holst stehen dem Hansa-Coach am Sonnabend voraussichtlich alle anderen Feldspieler zur Verfügung. Lediglich bei den Torhütern könnte es eng werden. Zwar kann Jörg Hahnel trotz seiner Spritzenkur und der damit verbundenen Trainingspause in dieser Woche wieder zwischen den Pfosten stehen, doch beide Ersatzkeeper sind angeschlagen: „Kevin Müller hat eine Entzündung am Schienbeinkopf und muss auf jeden Fall pausieren. Andreas Kerner plagen aktuell Probleme am Fußgelenk. Bei ihm hoffe ich allerdings, dass er gegen Unterhaching auf der Bank sitzen kann“, erklärt Peter Vollmann.
 
Zum dritten Drittliga-Heimspiel der laufenden Saison erwartet der F.C. Hansa erneut eine fünfstellige Kulisse, vor der Hansa-Neuzugang Björn Ziegenbein sein Heimdebüt geben wird: „Ich freue mich riesig, vor so vielen Zuschauern spielen zu können. Mit diesen Fans im Rücken ist es natürlich viel einfacher, seine Heimstärke auszuspielen", erklärt der 24jährige Mittelfeldspieler, der bis vor zwei Jahren das Trikot des TSV 1860 München getragen hat. Vor diesem Hintergrund ist das Duell mit der SpVgg Unterhaching sogar ein besonderes Spiel für Björn Ziegenbein: „Zumal bei den Hachingern jetzt auch Torben Hoffmann spielt, mit dem ich früher gemeinsam bei 1860 war. Auf dieses Wiedersehen freue ich mich ganz besonders.“

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