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30.10.2010 09:11 Uhr

Peter Vollmann: Wir müssen unsere Ballverluste minimieren

Vermutlich mit dem gleichen Kader wie beim Auswärtsspiel in Dresden wird der F.C. Hansa sein Heimspiel am kommenden Sonnabend ab 14 Uhr gegen den 1.FC Saarbrücken bestreiten. „Während Lucas Albrecht weiterhin ausfällt, können Sebastian Pelzer und Robert Müller heute wieder voll ins Training einsteigen. Und auch Pelle Jensen ist gesund vom DFB-Lehrgang zurückgekehrt und kann wieder mitwirken“, freute sich Trainer Peter Vollmann am Donnerstag, musste aus schulischen Gründen beim Training allerdings auf Tom Trybull verzichten. „Dennoch werden Tom und Pelle auch am Wochenende wieder zum 18er-Kader gehören“, stellte der Hansa-Trainer klar.

Auf der Sechser-Position wird er dennoch weiter dem 19jährigen Kevin Pannewitz den Vorzug vor dem erst 17jährigen Tom Trybull geben: „Tom ist zwar der bessere Spieler am Ball, aber Kevin bringt die besseren Spielideen ein“, begründete Peter Vollmann, der am Sonnabend natürlich davon ausgeht, dass seine Mannschaft das Spiel selbst machen muss: „Ich denke, dass die Saarbrücker hier ähnlich agieren wie Burghausen und sich auf das Kontern verlegen werden.“

Wacker Burghausen war beim 1:1 Unentschieden am 18. September die bislang einzige Mannschaft, die aus der DKB-Arena einen Punkt entführte, während die Saarbrücker ihre vergangenen drei Auswärtsspiele jeweils unentschieden gestalten konnten. Um die Gefahr einzudämmen, dass es auch am Sonnabend in Rostock wieder dazu kommt, fordert Peter Vollmann von seiner Mannschaft, dass es ihr nach zuletzt sechs vergeblichen Versuchen wieder einmal gelingt, ohne Gegentor zu bleiben: „Dazu müssen wir vor allem die Zahl unserer Ballverluste minimieren. Gegen Dresden haben wir uns 18 leichte Ballverluste geleistet. Das bedeutet, wir haben dem Gegner 18 Möglichkeiten zu Gegenangriffen geschenkt. Zudem müssen sich immer neun oder zehn Leute gleichzeitig in Bewegung setzen, was natürlich auch viel Kraft kostet!“

Dass es schwierig wird, seine Mannschaft gegen die zuletzt sechsmal sieglosen Saarbrücker zu motivieren, glaubt Peter Vollmann nicht: „Unser Antrieb muss unser Tabellenplatz sein. Inzwischen ist es kein Zufall mehr, dass wir so weit oben stehen. Jetzt geht es darum, unsere Spitzenposition auch zu verteidigen“, erklärt der Hansa-Coach. Und dazu sollten die Hanseaten in ihrem siebenten Heimspiel der laufenden Saison nach Möglichkeit ihren sechsten vollen Erfolg einfahren.

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