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19.04.2011 14:23 Uhr

Peter Vollmann: Wir wollen mit Herz und Verstand nach vorn spielen

Fünf Spieltage vor dem Saisonende bietet sich den Hanseaten zum zweiten Mal die Gelegenheit, den Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga perfekt zu machen. Nach der verpassten Chance von Saarbrücken hat Trainer Peter Vollmann seine Spieler nun darauf eingeschworen, die Begegnung mit dem SV Sandhausen am Mittwoch „wie ein ganz normales Ligaspiel, das wir vor eigenem Publikum gewinnen wollen, zu sehen. Das Saarbrücken-Spiel haben wir ausgewertet und dabei Fehler festgestellt, die wir abstellen wollen. Damit ist dieses Spiel aber auch abgehakt und wir werden den Ball neu aufschlagen und versuchen, den zweiten Matchball zu nutzen“, vergleicht der Hansa-Coach die derzeitige Ausgangsposition seiner Mannschaft mit einem Tennisspiel.

Umbauen muss Peter Vollmann auf jeden Fall die Abwehr, denn Rechtsverteidiger Peter Schyrba, der als einziger Hansa-Spieler in der 3. Liga noch keine Spielminute verpasst hat, ist aufgrund seiner fünften Gelben Karte diesmal gesperrt. Wer ihn ersetzen wird, ist noch offen, denn auch der Einsatz von Björn Ziegenbein, der bereits in Saarbrücken wegen gesundheitlicher Probleme nicht mitwirken konnte, scheint unklar: „Er geht am heutigen Dienstag noch einmal zum Arzt. Morgen Vormittag absolvieren wir dann noch einmal ein leichtes Training und ich hoffe, dass Björn dann Grünes Licht geben kann“, erklärt Peter Vollmann, der seinen Mittelfeldspieler bereits im Testspiel bei Atletico Malagueno sowie im Pokalspiel gegen den MSV Pampow jeweils eine Halbzeit lang verteidigen ließ.

Sollte Björn Ziegenbein ausfallen, hätte der Hansa-Trainer allerdings auch andere Alternativen parat und würde möglicherweise einen etatmäßigen Innenverteidiger auf die Rechtsverteidiger-Position schicken: „Tom Trybull oder Michael Wiemann kämen da zum Beispiel infrage. Aber auch dann werden wir auf jeden Fall mit einer Vierer-Abwehrkette agieren.“ Schließlich weiß auch der Hansa-Coach, dass der SV Sandhausen in den vergangenen Wochen einen klaren Aufwärtstrend nachgewiesen hat und auf jeden Fall zu beachten sein wird: „Die Mannschaft hat in den letzten Wochen sehr stark aufgespielt.“

Dennoch hofft der Hansa-Trainer, dass die Gäste, die aktuell achtmal in Folge unbezwungen sind, sich nicht als unüberwindbares Hindernis erweisen: „Wir stehen einen Zentimeter vor der Ziellinie. Auf der Linie steht Sandhausen und wird uns nichts schenken. Darum gilt es, mit Herz und Verstand nach vorn zu spielen. Vor guter Kulisse dürfen wir nicht übermotiviert sein, uns aber auch nicht verstecken“, appelliert Peter Vollmann vor der Partie, die am Mittwoch um 19 Uhr in der DKB-Arena angepfiffen wird. Die Tageskassen öffnen bereits um 14 Uhr, die Stadiontore schließlich um 17.30 Uhr.

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