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26.08.2012 16:12 Uhr

PK: 'Kommunikationsproblem beim Gegentor' (mit Videos)

Kosta Runjaic:
In der ersten Halbzeit waren wir sehr nah an den Gegenspielern und haben mit Diagonalbällen schön kombiniert. Dann sind wir in Führung gegangen und haben vor der Pause bis auf den Kopfball an die Latte nichts zugelassen. Das kann passieren, da Hansa eine sehr großgewachsene Mannschaft, die bei Standards gefährlich ist. Nach der Pause waren wir zu passiv. Uns hat einfach die Überzeugung gefehlt. Obwohl Hansa besser im Spiel war, darf das Tor nicht fallen. Ken Leemans ist zehn Meter vorgelaufen. Das hätte der Schiedsrichter abpfeifen müssen, aber Hansa hat die Situation clever ausgenutzt und wir sahen schlecht aus. Nach dem Platzverweis haben wir nochmal alles versucht, kamen aber zu keinen Großchancen mehr. Wir wollten heute gewinnen, können aber mit dem Punkt leben. Für uns war das auch dank der Hansa-Fans ein Fußballfest. Viel Erfolg und viele Punkte für Hansa.

Wolfgang Wolf:
Das war ein intensives Spiel heute. Anfangs waren wir schlecht sortiert. Ich denke, man hat gesehen, dass einige Spieler etwas verunsichert waren nach den vielen Gegentoren in Unterhaching und Münster. Wir hatten Probleme mit den Diagonalbällen der Darmstädter, obwohl wir darauf vorbereitet waren. Beim Gegentor gab es ein Kommunikationsproblem. Unser Torwart hat gerufen, Rick Geenen hat ihn nicht gehört. Wäre er weggeblieben, hätte nichts passieren können. Vor der Pause haben wir unsere Angriffe leider nicht zu Ende gespielt und kamen kaum zu Chancen. In der zweiten halbzeit haben wir umgestellt und waren bis zum Platzverweis besser im Spiel. Zwar wollten wir gewinnen, müssen aber mit dem Remis zufrieden sein. Jetzt müssen wir schnell regenerieren und die weite Reise nach Burghausen antreten.

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