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19.12.2013 14:40 Uhr

PK vor dem Auswärtsspiel bei Holstein Kiel (mit Video)

Wann die Hanseaten in den Weihnachtsurlaub starten, steht bereits fest. Unmittelbar nach dem letzten Meisterschaftsspiel vor der Winterpause, das am kommenden Sonnabend bei Holstein Kiel stattfinden wird, endet das erste Halbjahr der laufenden Saison. Wann sich die Spieler nach dem Jahreswechsel wieder zum Trainingsauftakt treffen, steht dagegen noch nicht hundertprozentig fest. Im aktuellen Trainingsplan ist die erste Übungseinheit  für den 3. Januar angesetzt, doch Trainer Andreas Bergmann hat der Mannschaft intern ein Bonbon in Aussicht gestellt: „Wenn es auch in Kiel gut läuft, denke ich ganz ernsthaft darüber nach, ob sich der Urlaub der Spieler um den einen oder anderen Tag verlängert. Die Pause ist ohnehin sehr kurz und schließlich soll die Mannschaft nicht nur körperlich, sondern auch mental abschalten können.“

Die Spieler haben es am Sonnabend also selbst in der Hand. Allerdings stellt Sascha Schünemann klar, dass es nicht dieses zusätzlichen Ansporns bedarf, um in Kiel alles in die Waagschale zu werfen: „Ich würde auch alles für einen Sieg tun, wenn wir trotzdem schon am 3. Januar wieder trainieren müssten!“ Da Leonhard Haas weiterhin verletzt ausfällt und ein Einsatz für Ken Leemans noch zu früh kommen würde, wird der defensive Mittelfeldspieler in Kiel wohl wieder in der Startelf stehen, „auch wenn meine Sprunggelenksverletzung noch nicht ganz verheilt ist. Aber ich bin schmerzfrei und könnte spielen, wenn der Trainer mich aufstellt“, erklärt Sascha Schünemann, der „vor der Winterpause gern noch drei Punkte einfahren würde, um Platz 3 festigen zu können.“

Festgelegt hat sich Andreas Bergmann bereits, wer den gesperrten Innenverteidiger Steven Ruprecht ersetzt. Mannschaftskapitän Sebastian Pelzer wird sein Comeback in der Startelf geben: „Er hat in den letzten Wochen, als er nicht mehr zum Einsatz gekommen ist, in keinster Weise nachgelassen, intensiv trainiert und sich sehr professionell verhalten. Und jetzt kommt der Punkt, wo er wieder gebraucht wird. Schön, dass wir neben Denis Weidlich dann auch wieder einen Linksfuß haben. Das ist auch wichtig für die Spieleröffnung“, freut sich Trainer Andreas Bergmann, der allerdings vor einer schweren Aufgabe warnt: „Auch, als die Kieler ihre Ergebnis-Krise hatten, haben sie oft gute Spiele abgeliefert. Ich habe sie mehrfach beobachtet – zuhause spielen sie immer sehr offensiv. Es handelt sich um ein eingespieltes Team mit sehr guter Mentalität.“ Der Hansa-Coach fordert von seiner Mannschaft: „Wir müssen mutig auftreten und gut in die Zweikämpfe kommen, wenn wir auch in Kiel gewinnen wollen.“

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