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16.05.2011 11:32 Uhr

Pokalfinale steigt am Mittwoch beim FC Anker Wismar

Das insgesamt 44. und zugleich letzte Pflichtspiel der Saison 2010/11 steigt für den F.C. Hansa am kommenden Mittwoch. Im Finale des Krombacher-Landespokals muss die Mannschaft von Trainer Peter Vollmann um 18 Uhr beim FC Anker Wismar antreten und möchte dem Zweitliga-Aufstieg nun auch noch einen Titel hinzufügen. Nach Auswärtssiegen über Neumühler SV (7:0), Rostocker FC 95 (1:0), MSV Pampow (3:0) und TSG Neustrelitz (2:0) sind die Hanseaten in diesem Wettbewerb noch ohne Gegentor und gehen auch als Favorit in das Pokalendspiel.
 
Der FC Anker Wismar wurde im Sommer 1997 ins Leben gerufen und ist aus dem 1961 gegründeten Verein Schiffahrt/Hafen Wismar hervorgegangen. Seitdem pendelte die erste Männermannschaft zwischen der NOFV-Oberliga (2000/01 sowie 2004 – 2006) und der Verbandsliga MV und feierte vor einem Jahr als Landesmeister erneut den Aufstieg in die Oberliga. Dort belegen die Schützlinge von Trainer Timo Lange trotz der 0:2-Heimniederlage am Sonnabend gegen den Torgelower SV Greif den neunten Tabellenplatz. Zwei Spieltage vor dem Saisonende ist bereits sicher, dass die Mannschaft in der Abschlusstabelle mindestens Rang 10 belegen wird, was dem besten Abschneiden der Vereinsgeschichte entspricht.
 
Die Wismaraner feierten in den ersten beiden Pokalrunden Auswärtssiege bei der SG Groß Stieten (10:0) und dem FSV Kühlungsborn (3:1), bevor zuhause der Torgelower SV Greif (2:1) und der FC Neubrandenburg 04 (5:1 n.V.) ausgeschaltet wurden. Im Halbfinale gewann der FC Anker schließlich 2:0 beim Greifswalder SV 04 und genießt im Finale gegen den F.C. Hansa nun wieder Heimrecht.
 
Da die Rostocker als Zweitliga-Aufsteiger automatisch für den DFB-Pokalwettbewerb der kommenden Saison qualifiziert sind, geht der Startplatz aus dem Landespokal auf jeden Fall nach Wismar, auch wenn die Mannschaft das Pokalfinale verlieren sollte. Würden beide Mannschaften die erste Runde, in der sie jeweils Heimrecht haben, überstehen, könnten sie sich in der zweiten Runde des DFB-Pokals erneut in Wismar gegenüberstehen.
 
Das letzte Aufeinandertreffen zwischen dem FC Anker Wismar und dem F.C. Hansa gab es vor rund zehn Monaten im Rahmen der Saisonvorbereitung, als die Rostocker durch Tore von Mohammed Lartey (2) und Sergej Evljuskin bei Gegentreffern von Fabian Bröcker und Marcel Heine mit 3:2 gewannen. Nun kommt es also zum ersten Pflichtspiel zwischen beiden Mannschaften.
 
Ein Pokalspiel haben die Hanseaten allerdings auch vor knapp 25 Jahren schon einmal im Wismarer Kurt-Bürger-Stadion ausgetragen. Gastgeber in der ersten Runde des FDGB-Pokals war seinerzeit der Bezirksligist TSG Wismar, der normalerweise im Jahnstadion beheimatet, aber wegen des Zuschauerandrangs in das größte Stadion der Stadt ausgewichen war. Der damalige Zweitligist F.C. Hansa gewann am 11. Oktober 1986 mit 5:1 Toren und erreichte nach Siegen über 1.FC Magdeburg (2:1), Chemie Böhlen (3:1), Chemie Leipzig (3:1) und Stahl Brandenburg (1:0) sogar das Pokalfinale, das in Berlin gegen den 1. FC Lok Leipzig mit 1:4 verloren wurde.
 
Diesmal werden wieder zahlreiche Zuschauer im Kurt-Bürger-Stadion erwartet, auch viele Hansa-Fans machen sich auf den Weg zum Ostsee-Derby in die benachbarte Hansestadt. Stehplätze für das Pokalfinale kosten 7 Euro, ermäßigte Karten sind für 4 Euro zu haben. Da das Wismarer Stadion keine Flutlichtanlage besitzt, wird das Duell zwischen FC Anker und F.C. Hansa bereits um 18 Uhr angepfiffen. Bei einem Unentschieden nach 90 Minuten erfolgt eine Verlängerung von 30 Minuten, bei einem erneuten Gleichstand müsste ein Elfmeterschießen über den Pokalsieg entscheiden.
 

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