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08.11.2012 18:22 Uhr

Positionierung des FCH: Konzept 'Sicheres Stadionerlebnis' nicht zielführend

Der F.C. Hansa Rostock schätzt das Konzept „Sicheres Stadionerlebnis“ der DFL und des DFB nach eingehender Prüfung und Diskussion mit der Abteilung Fanbetreuung, dem Vorstand und Vertretern des Aufsichtsrates, im Ergebnis als nicht zielführend ein.

Nach Auffassung des Vereins beinhaltet das Konzeptpapier durchaus positive Aspekte und Ansätze. So sind beispielsweise alle Maßnahmen rund um den Einsatz und der Schulung von Ordnern durchaus zu begrüßen.

Im Gegensatz dazu, muss es aber das Ziel sein, die Präventionsprojekte der Vereine sowohl finanziell als auch inhaltlich zu unterstützen. Sanktionen alleine werden die Problematik nicht lösen, sondern diese lediglich verlagern. Das gesamtgesellschaftliche Problem muss zwingend auch durch die gesamte Gesellschaft aufgefangen werden. Eine enge Zusammenarbeit von Verein, Fanvertretern, Politik, Justiz und Polizeibehörden ist dabei unerlässlich.

Der F.C. Hansa Rostock kommt der Bitte der DFL und des DFB „Vorschläge zur Förderung eines sicheren Stadionerlebnisses zu machen“ sehr gerne nach und ist selbstverständlich bereit, an der Überarbeitung des Konzeptpapiers aktiv mitzuwirken.

Hintergrund:
Der Deutsche Fußball-Bund hat auf der Tagung der Manager nun auch alle Drittligisten offiziell von dem Konzeptpapier „Sicheres Stadionerlebnis“ in Kenntnis gesetzt. Zuvor hatte die DFL lediglich die Erst- und Zweitligisten informiert.
Der F.C. Hansa Rostock hatte sich, mit Bekanntwerden des Konzeptes, zunächst intern dazu beraten.
Des Weiteren war der Fanbeauftragte des F.C. Hansa gemeinsam mit dem kommunalen Fanprojekt und einigen Hansa-Fans, der Einladung vom 1. FC Union Berlin zum „Fan-Kongress“ gefolgt, auf dem ebenfalls eine gemeinsame Abschlusserklärung erarbeitet wurde. Diese finden Sie hier.

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