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12.04.2008 18:39 Uhr

Positive Heimbilanz gegen Bremen wieder ausbauen

Werder Bremen gehört zu jenen Mannschaften im Fußball-Oberhaus, gegen die der F.C. Hansa über eine positive Heimbilanz verfügt. Obwohl die Weserstädter in den vergangenen Jahren permanent zu den Spitzenteams der Bundesliga gehörten, konnten sie von elf Begegnungen im Ostseestadion nur vier gewinnen und mussten fünfmal als Verlierer die Heimreise antreten.

Eines von bislang zwei Unentschieden gab es gleich im ersten Bundesliga-Heimspiel des F.C. Hansa gegen den SV Werder. Am 21. März 1992 sahen 12.000 völlig durchnässte Zuschauer nicht nur keinen Sieger, sondern auch keine Tore. Gut vier Jahre später, am 4. Mai 1996, hatten die 25.000 Fans dafür dann dreimal Grund zum Jubeln. Zunächst zweimal binnen vier Minuten über die Tore von Baumgart (53.) und Akpoborie (57.) sowie nach dem Schlusspfiff über den 2:1 Erfolg, nachdem den Bremern durch Sauer (77.) nur noch der Anschlusstreffer gelungen war.

Kein Glück hatte der F.C. Hansa 1997, denn in diesem Jahr wurden beide Heimspiele gegen Werder verloren. Am 22. Februar bedeutete ein früher Gegentreffer von Todt (6.) die 0:1 Niederlage, obwohl die Bremer nach Platzverweis gegen Eilts eine Stunde lang in Unterzahl spielen mussten. Am 12. Dezember brachte Marco Rehmer (11.) die Hanseaten dann zwar früh in Führung, doch zwei Bode-Treffer (13., 53.) drehten noch das Spiel.

Mehr Glück haben die Hanseaten wieder am 3. Oktober 1998. Zwar wird der Führungstreffer Oliver Neuvilles (31.) erneut wenig später durch Trares (36.) ausgeglichen, doch zwei Minuten vor dem Ende sorgt ein Jokertor von Matthias Breitkreutz für den 2:1 Heimsieg. Am 2. April 2000 schließlich gleicht der SV Werder dann zum dritten Mal in Folge eine Hansa-Führung postwendend aus. Doch diesmal hat der 1:1 Pausenstand – den verwandelten Foulelfmeter von Wibran (35.) beantwortete Bode (36.) – auch bis zum Ende Bestand.

Die torreichste Partie zwischen Hansa und Werder gab es am 13. Dezember 2000. Beim 5:2 Heimsieg fiel die Entscheidung allerdings erst in der Schlussviertelstunde. Nach den Rostocker Toren von Steffen Baumgart (8.), Rayk Schröder (42.) und Peter Wibran (54.) bei einem zwischenzeitlichen Ausgleich durch Krstajic (38.) hatte Pizarro (74.) mit seinem Kopfball zum 3:2 die Partie noch einmal spannend gemacht. Doch dann brachte der Ex-Bremer Christian Brand (78.) den FCH auf die Siegerstraße, bevor Yasser Radwan (80.) endgültig alles klar machte.

Regelrecht torarm dagegen verliefen die nächsten beiden Duelle im Ostseestadion, in denen jeweils nur ein Treffer fiel. Am 3. November 2001 schoss Ivan Klasnic (74.) das Bremer, am 15. März 2003 dann Dietmar Hirsch (72.) das Rostocker Siegtor. Und am 22. Mai 2004 hatten am letzten Spieltag der Saison dann beide Mannschaften einen Grund zum Feiern. Die Bremer freuten sich über die Deutsche Meisterschaft, die Hanseaten über ihren 3:1 Heimsieg, den Rade Prica mit dem 1:0 (29.) einleitete und Marcus Lantz per Foulelfmeter zum 3:1 (74.) perfekt machte. Zwischendurch hatte Krstajic zweimal getroffen, zunächst zum 1:1 Ausgleich (37.) und kurz nach der Pause ins eigene Tor zur zwischenzeitlichen 2:1 Führung des FCH.

Keine drei Monate später sah es dann schon wieder ganz anders aus. Zweimal Klasnic (54., 64.) und Micoud (58.) schossen binnen zehn Minuten eine 3:0 Gästeführung heraus, Pasanen (89.) besiegelte schließlich das 0:4 und damit die erste von acht aufeinander folgenden Heimniederlagen des F.C. Hansa in der Abstiegssaison. Durch das anschließende Zweitliga-Intermezzo sind inzwischen schon wieder 44 Monate vergangen, seit die Bremer zuletzt in Rostock zu Gast waren. Höchste Zeit für den F.C. Hansa, die schlechten Erinnerungen an diesen Auftritt zu den Akten zu legen und die insgesamt immer noch positive Heimbilanz gegen den SV Werder Bremen wieder auszubauen.

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