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21.11.2013 13:29 Uhr

Pressekonferenz vor dem Spiel bei RB Leipzig (mit Video)

Mit dem nötigen Respekt, aber auch einer gehörigen Portion Optimismus, reisen die Hanseaten zum Auswärtsspiel beim Tabellenzweiten RasenBallsport Leipzig. Rund 6000 Rostocker werden sie live im Stadion unterstützen und hoffen darauf, dass ihre Mannschaft den Gastgebern die erste Heimniederlage seit dem 11. April 2012 (0:1 gegen Meuselwitz) beibringen kann.

„6000 Fans sind eine unfassbare Zahl. Diese Unterstützung hilft uns natürlich in diesem Spiel“, freut sich Trainer Andreas Bergmann, für den die Leipziger „aufgrund ihrer Substanz zu den Aufstiegsfavoriten zählen. Trotzdem fahren wir natürlich dorthin, um zu gewinnen.“ Ihm ist aber auch klar, dass „wir uns gegen diese topp-besetzte Mannschaft keine Fehler erlauben dürfen. Aber wenn wir von uns überzeugt sind, mutig auftreten und mit großer Intensität in die Zweikämpfe gehen, werden wir eine Chance haben.“

Optimistisch stimmt den Hansa-Trainer auch, dass er aktuell so viele personelle Alternativen hat wie noch nie in seiner Amtszeit: „Bis auf Ken Leemans und Fabian Künnemann sind alle Mann an Bord. Das ist eine komfortable Situation, auch wenn ich jetzt vier Leuten sagen muss, dass sie nicht mitfahren können. Alle Stürmer werden allerdings im Kader stehen“, verrät Andreas Bergmann. Nach Johan Plat, der bereits am vergangenen Sonnabend beim Pokalspiel in Torgelow sein Startelf-Comeback feiern konnte, sind in dieser Woche auch die anderen drei Angreifer wieder ins Mannschaftstraining zurückgekehrt. Seit Dienstag stehen Nikolaos Ioannidis (nach grippalem Infekt) und "Maskenmann" Halil Savran (nach Gesichts-OP) wieder auf dem Trainingsplatz. Und am Donnerstag meldete sich auch Mustafa Kucukovic, der zuletzt wegen Magen-Darm-Problemen pausieren musste, zurück.

Inwieweit er seine Startelf umbauen wird, wollte Andreas Bergmann zwei Tage vor dem Spiel noch nicht verraten. Möglicherweise muss auch der inzwischen wieder genesene Kapitän Sebastian Pelzer in Leipzig auf der Ersatzbank Platz nehmen. „Nach dessen Verletzung mussten wir die Abwehr umbauen, andere Spieler sind in seine Rolle geschlüpft und haben ihre Sache gut gemacht“, begründet der Hansa-Trainer und verweist darauf, dass sich viele Spieler auf Augenhöhe befinden und es oft Härtefälle gibt: „Tommy Grupe musste ich beispielsweise wieder auf die Bank setzen, obwohl er Peko in der Zwischenzeit sehr gut vertreten hatte.“ Auch in Leipzig wird Milorad Pekovic wieder zur Verfügung stehen und freut sich auf das Duell mit dem Tabellenzweiten: „Wir spielen zwar gegen eine starke Mannschaft, aber das ist für uns auch die Möglichkeit, zu beweisen, was in uns steckt. Denn wir sind besser als unser aktueller Tabellenplatz“, ist der 36-jährige Mittelfeldspieler überzeugt.

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